Spannende Woche im Möggenried-Haus

Im Mittelpunkt einer Projektarbeit von Studenten der Technischen Universität München stand das „Möggenried Haus“ in Sonthofen. Ein Dutzend Architektur-Studenten aus mehreren Ländern übte in dem mehr als 400 Jahre alten Haus Vermessungsmethoden und erhielt Einblick in Baugeschichte und Bauforschung.

„Ein ideales Haus für unsere Arbeit“, schwärmt Dipl. Ing. Elke Nagel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät für Architektur. Sie schätzt vor allem die „Bewegungsfreiheit“ im Möggenried-Haus in der Mühlenstraße; es sei jederzeit zugänglich und erlaube aufschlussreiche Einblicke in verschiedene Epochen der Baugeschichte. „Ein interessantes und spannendes Haus.“ Bei der einwöchigen Studienarbeit in Sonthofen lernten die Studenten traditionelle Aufmess-Methoden ebenso kennen, wie moderne Computer gestützte Verfahren. Faszinierend waren auch die baugeschichtlichen Aspekte, die sich im Möggenried-Haus ergaben. Auf „spannende Ergebnisse“ warten Elke Nagel und ihr Kollege, Architekt Claudio Ritter, auch bei der „Hausaufgabe“, die sie den Studentinnen und Studenten nach der Studienwoche in Sonthofen gaben. Die Studierenden sollen Ideen und Wege entwickeln, wie das Möggenried-Haus in Zukunft genutzt werden könnte. „Da sind sehr viele Lösungen möglich“, deutet Elke Nagel an. Sie will sich überraschen lassen.

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