Verdienste um das Allgäu – Kulturpreis für Max Adolf und Dr. Peter Nowotny

Landrat Gebhard Kaiser (Mitte) verlieh den Allgäuer Schriftstellern Max Adolf (links) und Dr. Peter Nowotny den Oberallgäuer Kulturpreis 2011. Foto: Josef Gutsmiedl

Der Kulturpreis 2011 des Landkreises Oberallgäu wurde jetzt zwei Persönlichkeiten verliehen, die sich auf ihre Art „um das Allgäu verdient gemacht“ haben: Dr. Peter Nowotny aus Rettenberg und Max Adolf aus Sonthofen.

„Zur Vielfalt der Kultur gehört nicht zuletzt die Art wie wir leben und uns ausdrücken...“, sagte Landrat Gebhard Kaiser in seiner Laudatio für die beiden Preisträger. Mit ihren Werken hätten Dr. Peter Nowotny und Max Adolf dazu beigetragen, das Allgäu und seine Menschen prägnant zu beschreiben, und so das kulturelle Selbstverständnis der Region zu stärken. Das Allgäu wie seine Hosentasche kennt Dr. Peter Nowotny. In vielen Wander- und Tourenführern hat er quasi jede Ecke beschrieben - und vorher selbst lokale und naturkundliche Details erkundet. Später, schon im Ruhestand, hat der ehemalige Leiter des Landwirtschaftsamtes Kempten seinen schriftstellerischen Ambitionen freien Lauf gelassen und mit dem „Grüntenmord“ seinen ersten Allgäuer Kriminalroman veröffentlicht. Mittlerweile hat Nowotny das Allgäu schon in vier Krimis zum Tatort gemacht. Max Adolf, der zweite Preisträger, charakterisiert in seinen Geschichten und Büchern die Allgäuer auf humorvolle, hintersinnige Art. Er „durchleuchtet“ das Innenleben seiner Allgäuer Zeitgenossen, skizziert sie auf liebevolle und zugleich schonungslos ehrliche und kritische Weise. Seine Erkenntnisse und Ansichten bringt er in inzwischen fünf Büchern unters Allgäuer Volk und in vielen Autorenlesungen und Kabarettprogrammen. Mithin keine „Kost“, die das Allgäu zur Idylle macht, sondern in den Befindlichkeiten seiner Menschen auf den Punkt bringt.

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