Rentner sollen die Wahl "kippen"

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Sonthofen - „Wesentliche Reformen beim deutschen Bildung-, Gesundheits- und Rentensystem sowie eine zeitgemäße Familienpolitik“ bestimmen die Ziele der Partei „Bündnis 21/RRP“. 

Bei einer Veranstaltung in der Sonthofer Seniorenresidenz „Alloheim“ unterstrich der Bundesvorsitzende, Manfred Link: die Rentenversicherung muss zu Bürgerversicherung werden! Das System sei längst in vielen Ländern bewährt - nur nicht in Deutschland. Zunehmend würden Leistungen an Kreise ausbezahlt, die nie in die Rentenkasse eingezahlt hätten, beklagt Link. 

„Alle derzeit diskutierten Rentenmodelle taugen nichts!“ Seine Partei fordere eine Mindestrente von 1500 Euro für alle, die ein Leben lang eingezahlt hätten. Zur Zeit würden Menschen, die 40 Jahre und länger gearbeitet haben, „mit Beträgen abgespeist, die unter Hartz-IV-Niveau liegen“, so Linke weiter. „Das ist nicht menschenwürdig!“  

Auch eine private Rentenversicherung funktioniere nicht mehr angesichts des niedrigen Zinsniveaus. Die Rentner sollten sich nicht weiter alles gefallen lassen, so der Appell des Bundesvorsitzenden: 20 Millionen Stimmen kippen jede Wahl! halten wir zusammen.“ Mit dem Alter könne auch der Mut zu Veränderungen wachsen, so Link.

gts

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