Weiterhin Idealbedingungen

Noch herrschen traumhafte Skibedingungen und noch ist der Winter nicht zu Ende, da zeichnet sich bereits ein positives Ergebnis ab: Nach einer ersten Zwischenbilanz erfreuen sich die Skigebiete in Oberstdorf und im Kleinwalsertal weiter steigender Beliebtheit. Die Investitionen in die Beschneiung scheinen sich ausgezahlt zu haben. An Fellhorn-Kanzelwand, Nebelhorn und Walmendingerhorn ist man für einen gelungenen Saisonendspurt bestens gerüstet.

Insbesondere die Verantwortlichen der grenzüberschreitenden Ski-Arena Fellhorn-Kanzelwand freuen sich über eine positiv verlaufende Saison. „Nach dem letztjährigen, sehr guten Winter können wir dieses Ergebnis wieder erreichen“, erklärt Augustin Kröll, Mitglied im Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG und in der Geschäftsführung der Fellhornbahn GmbH. Insbesondere die sehr positiv verlaufenen Monate Dezember und Januar sorgten für Zuwachsraten, während der Februar aufgrund der Wetterlage hinter dem Vorjahres-Monat zurückblieb. Der Kunde honoriere, so vermutet Geschäftsführer Georg Fahrenschon, die großen Investitionen, mit denen sich die Bergbahnen fit gemacht haben. Vor allem das Thema Schneesicherheit habe positive Resonanz gezeigt. Insgesamt wurden an Nebelhorn und Fellhorn-Kanzelwand mehr als zehn Millionen Euro in den Ausbau der Beschneiungsanlagen investiert. „Der Skifahrer hat so mehr Planungssicherheit erhalten“, erklärt Augustin Kröll. Der Saisonstart sei deshalb gelungen, immer mehr Kunden verbinden nun mit den Stationen in Oberstdorf und im Kleinwalsertal eine Schneegarantie, auf die man sich verlassen könne. Noch nie sei die Nebelhorn-Talabfahrt, mit 7,5 Kilometern die längste Deutschlands, so lange befahrbar gewesen. Die Folge sei generell eine positive Wertschöpfungskette, von der die ganze Region profitiere. Auch gezielte Marketingmaßnahmen hätten den heimischen Skigebieten weiteren Rückenwind gegeben. Kröll nennt dabei an erster Stelle die landesweite Aktion „Schneebayern“, die versucht habe, außerhalb des Kernmarktes Schwaben und Baden-Württemberg Aufmerksamkeit zu erzielen. Trotz der positiven Nachfrage, die nach den Wünschen der Bergbahn-Manager bis zum Ende der Saison – 19. April Fellhorn-Kanzelwand, 3. Mai Nebelhorn – anhalten soll, sei es nur an wenigen Spitzentagen zu überdurchschnittlich großem Andrang gekommen. „Dank der neuen Fellhornbahn II gibt es auch dann kaum Wartezeiten“, betont Georg Fahrenschon. Künftig, so die Absicht der Verantwortlichen, wolle man versuchen, die Werktage noch besser zu beleben. Bis zum Saisonende werden die Bahnen vor allem Familien mit Kindern Berge und Pisten näherbringen. Deshalb ist jeder Sonntag ein Familientag. Das heißt: Kinder bis einschließlich 16 Jahre fahren in Begleitung eines Elternteils den ganzen Tag zum Nulltarif. hf

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