Geballte Kompetenz

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Beim Klinikverbund freut sich über die gebündelte CPU-Kompetenz am Klinikum Kempten und an der Klinik Immenstadt mit Priv.-Doz. Dr. Martin Karch (von links), Dr. Lutz Wagner, Priv.-Doz. Dr. Wulf Ito, Priv.-Doz. Dr. Oliver Zimmermann, Verbundgeschäftsführer Andreas Ruland, Dr. Markus Riedl, Dr. Stefan Heetel, Dr. Ulrich Seitzer und Prof. Dr. Jan Torzewski über die Zertifizierung.

Oberallgäu - Das Herz- und Gefäßzentrum Oberallgäu-Kempten gilt jetzt an den beiden Standorten in Immenstadt und Kempten als „Chest Pain Unit“. Damit gibt es für Patienten mit unklaren Brustschmerzen im gesamten Oberallgäu und in Kempten zwei Anlaufstellen, an denen sie rasch und kompetent behandelt werden.

Der Standort in Immenstadt hatte die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) bereits im Herbst vergangenen Jahres erlangt. Der Standort Kempten hatte sich nach dem Umzug an die Robert-Weixler-Straße um das Qualitätssiegel bemüht. „Unklare Brustschmerzen sind immer ein Warnsignal“, betont Professor Jan Torzewski, einer der drei Chefärzte im Herz- und Gefäßzentrum. Denn die Beschwerden könnten auf eine möglicherweise lebensgefährliche Störung der Herztätigkeit hinweisen. Für Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds Kempten-Oberallgäu, ist die DGK-Zertifizierung ein weiteres Zeichen für die hohen Maßstäbe, die sich der Verbund gesetzt hat: „Wir wollen unseren Patienten eine höchstmögliche Qualität in der Versorgung bieten.“ Die Anforderungen an eine Klinik seien sehr hoch, bevor sie sich als „CPU“ bezeichnen dürfe, betont Jan Torzewski. Wichtige Voraussetzungen seien unter anderem ein Herzkatheterlabor, das rund um die Uhr verfügbar ist, mindestens vier Überwachungsplätze sowie ein speziell geschultes Ärzte- und Pflegeteam, das ständig in Rufbereitschaft bzw. präsent sein muss. In Kempten zeigten sich die Prüfer besonders angetan von den großzügigen und patientenfreundlichen Räumlichkeiten im Neubau des Klinikums.

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