Für 2011 viel vorgenommen

Der neue Vorstand der Senioren-Union Starnberg (v.v.l.): Dr. Hans Hruschka (Vize), Astrid von Menges (Schatzmeisterin), Vorsitzender Klaus Huber, Hannelore Hartmann (Vize), Gerd Weger (Vize); (h.v.l.): Jürgen von Poblotzki (Vize), Professor Helmut Bomhard (Beisitzer), Carola Rieskamp-Schmid (Beisitzer), Hella Wiemann (Schriftführerin), Klaus Rieskamp (Beisitzer), Eveline von Poblotzki (Beisitzerin), Dieter Farnbacher (Beisitzer) und Waltraud Mitzlaff von Enkevort (Beisitzer). Foto: Jaksch

„Weg von Frontalverträgen – hin zu offenen Gesprächsrunden, bei denen jeder Bürger willkommen ist“: Auf ihrer Jahresversammlung einigte sich die Senioren-Union Starnberg darauf, in Zukunft mehr offene Diskussionsveranstaltungen anzubieten - zu aktuellen Themen wie den „Führerschein für Senioren“. Mit Hilfe dieses „neuen Weges“ will man laut Vorsitzendem Klaus Huber auch diejenigen Starnberger ansprechen, die sich nicht einer Partei zugehörig fühlen oder Mitglied sind.

Die Senioren-Union Starnberg hat sich für 2011 einiges vorgenommen. So will die CSU-Organsiation noch in diesem Jahr „die Schallgrenze von 100 Mitgliedern“ durchbrechen. Derzeit sind 98 bei der Senioren-Union. Davon sind aber längst nicht alle auch CSU-Mitglieder. Ein Umstand, der nicht allen gefällt. Zwar steigen seit der Öffnung für Nicht-CSU`ler die Mitgliederzahlen, doch die wachsende „Distanz zur Mutterpartei“ sehen einige mit gemischten Gefühlen wie etwa Theo Beigel. „Um der CSU wieder näher zu kommen“ schlug er deshalb Hans Hruschka als Gegenkandidaten zum amtierenden Klaus Huber vor. Doch Hruschka lehnte dankend ab, obwohl auch er einen „engeren Kontakt zur Mutterpartei“ wieder generell für richtig hält. So hatte Vorsitzender Klaus Huber zur Jahresversammlung nicht den CSU-Ortsverband eingeladen. Nach seiner Wiederwahl mit 29:1 Stimme räumte er ein, „vielleicht einen politischen Fehler gemacht“ zu haben. Huber kündigte an, sich dafür zu entschuldigen. So tragisch scheinen es aber weder CSU-Ortsverbandsvorsitzender Ludwig Jägerhuber zu sehen noch CSU-Fraktionssprecherin Eva John. Letztere ließ durch Senioren-Unionsmitglied und WPS-Stadtrat Klaus Rieskamp ihre Sympathie für die Seniorenunion ausrichten - und „sie fühle sich auf der Warteliste“. Auch Senioren-Unions-Kreischef Kurt Vinzens aus Berg nahm die vermeintliche Distanz zur CSU gelassen: So seien bei der Senioren-Union in Tutzing nicht einmal zehn Prozent CSU-Mitglieder. „Sie sind aber Sympathisanten und damit CSU-Wähler“, so Vinzens. Bei der Neuwahl des Vorstandes ergaben sich manche Änderungen: So stehen dem Vorsitzenden Klaus Huber nun neu Hannelore Hartmann (27 Ja) und Gerd Weger (30 Ja) als Stellvertreter zur Seite. Als weitere Vize wurden Hans Hruschka (30 Ja) und Jürgen von Poblotzki (28 Ja) in ihrem Amt bestätigt. Schatzmeisterin bleibt weiterhin Astrid von Menges (30 Ja). Auch Schriftführerin Hella Wiemann wird das Amt weiterhin ausführen (30 Ja), bekommt aber nun Unterstützung durch den neu als Schriftführer gewählten Erhard Jaguttis. Als Beisitzer wurden Professor Helmut Bomhard(28 Ja), Dieter Farnbacher (29 Ja), Klaus Rieskamp (28 Ja) sowie seine Frau Carola Rieskamp-Schmidt (27 Ja), Eveline von Poblotzki (29 Ja) und Waltraud Mitzlaff von Enkevort (26 Ja) gewählt.

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