Alter Antrag wieder aktuell

Immer mehr Unternehmen im Gewerbegebiet Lochham fragen verstärkt nach Kinderbetreuungseinrichtungen in der Nähe ihres Standortes nach, teilte Gräfelfings Bürgermeister Christoph Göbel bereits im Herbst 2007 im Umweltausschuss mit. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigt die Nachfrage nach arbeitsplatznahen Kinderbetreuungsangeboten. Gerade vor dem Hintergrund der Erweiterung des bestehenden Gewebegebietes und dem Zuzug neuer Firmen ist es der CSU-Fraktion daher ein Anliegen im neuen Gewerbegebiet eine Kinderbetreuungseinrichtung für Kinder im Alter bis zu sechs Jahren zu errichten, hieß es damals in dem Antrag von Erika Banaschewski.

Zur Diskussion stand die Errichtung eines „Hauses für Kinder“ nach dem Vorbild der gleichnamigen Einrichtung der Stadt Unterschleißheim. In Unterschleißheim wurde damals die Entstehung eines „Hauses für Kinder“ gemeinsam mit dem Zuzug der Firma Microsoft realisiert. Ein solches Modell war auch damals in Gräfelfing im Gespräch. „Mit den ortsansässigen und den zuziehenden Unternehmen Gräfelfings sollte über eine Beteiligung und ein gemeinsam getragenes Betriebsmodell für ein so errichtetes ‘Haus für Kinder’ in Verhandlung getreten werden, um einerseits den Bedarf an Betreuungsplätzen und andererseits die Modalitäten einer gemeinsamen Projektrealisierung frühzeitig zu ermitteln.“ Zeitgleich äußerte auch Petra Schaber von der IGG im Oktober 2007 die Notwendigkeit eines Kindergarten mit Krippenplätzen im Gewerbegebiet Lochham, da nur so das Nebeneinander von Beruf und Familie ermöglicht wird. Außerdem würde die Attraktivität des Lochhamer Gewerbegebietes nicht unerheblich gesteigert, wenn Firmen für ihre Mitarbeiter auf Kinderbetreuungseinrichtungen zurückgreifen können. Als mögliche Betreiber schlug Schaber „family at work“, den Verein „Biokids“ oder die Familienservice GmbH in Münchner vor. Nach einer ersten Kontaktaufnahme wurde das Projekt damals nicht weiter verfolgt. Jetzt ist das Thema wieder aktuell gab Göbel im jüngsten Ausschuss für soziale Fragen vergangene Woche bekannt. Mit Toptica Photonics und Pari Pharma GmbH (baut gerade und zieht Mitte dieses Jahres von München nach Gräfelfing um) haben zwei große Unternehmen ihr Interesse bekundet und sind bereit mit einzusteigen. Deshalb schlägt Göbel vor, zuerst eine Bedarfserhebung durchzuführen und eine Kooperation zu prüfen, „bevor wir uns dann mit der Frage auseinandersetzen wo und mit welchem Konzept“. Einstimmig stimmte der Ausschuss dem Vorschlag zu.

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