Ammerseer Wasser- und Abwasserbetriebe

AWA unter der Lupe

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Herrsching – Die Ammerseer Wasser- und Abwasserbetriebe mit Sitz in Herrsching werden in ganz Bayern als Vorbild genommen, sagte Wolfgang Günthert, Professor an der Uni der Bundeswehr in München.

Sein Team hat nun Erhebungen und Bewertungen der AWA zugehörigen Wasserversorgungsanlagen durchgeführt. Die Ergebnisse stellte Günthert am Dienstag vor. Der Landkreis Starnberg bezüglich der Wasserthemen sei ihm wohl bekannt, erklärte Professor Wolfgang Günthert auf der letzten Verbandsversammlung vor der konstituierenden Sitzung. Als Vorgänger von Walter Schramm, Abteilungsleiter im Wasserwirtschaftsamt Weilheim, habe er bereits mit dem einstigen Abwasserzweckverband Ammersee Ost eng zusammen gearbeitet. Vor zwei Jahren nun sei im der Auftrag erteilt worden, die AWA auf Herz und Nieren zu prüfen. „Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, die AWA ist vorbildlich für ganz Bayern.“ Seine Aufgabe aber sei es nicht nur gewesen, mögliche Schwachstellen zu finden, sondern Strategien zur Sicherung der Versorgung mit Trinkwasser im Verantwortungsbereich der AWA und der Wassergewinnung Vierseenland (früher Großräumige Wasserversorgung im Landkreis Starnberg) zu entwickeln. Ein Projekt, das auf die nächsten drei Jahre angelegt ist. „Das Leitungsnetz ist das größte Vermögen einer Kommune und sollte so gepflegt werden, dass das Netz stets 50 Prozent des Neuwertes ausmacht“, betonte Günthert. Insgesamt wurden in den sieben zugehörigen Gemeinden 554 Kilometer Leitungsnetz, zehn Schutzgebiete, 14 Brunnen, zwei Quellen, sieben Pumpwerke und zehn Wasserspeicher unter die Lupe genommen. „Meine abschließende Bewertung: Es gibt nichts, was an den Pranger gestellt werden muss.“ Sämtliche Daten wurden nun in einem aufwändigen Werk zusammengestellt und an den AWA-Vorsitzenden Wolfram Gum und an den AWA-Geschäftsführer Hermann Doblinger übergeben.pop

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