Ende der Bauzeit im Sommer

Richtfest für das Ilse-Kubaschewski-Haus: Bis Sommer soll das Gebäude an der Hanfelder Straße fertig sein. Foto: Jaksch

Gut ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung konnte in der vergangenen Woche beim Bauvorhaben „Ilse-Kubaschewski-Haus“ an der Hanfelder Straße in Starnberg das Richtfest gefeiert werden. Bis Sommer soll das Gebäude fertig gestellt sein.

Anfangs waren bei dem Bau allerhand Probleme aufgetreten: So gab es deutlich mehr Grund-und Hangwasser als erwartet. Folge: 14 Pumpe halten nun die Baugrube trocken. Kaum war das eine Problem beseitigt, tauchte das nächste auf. Wegen des früh einsetzenden Winters konnte nur noch eingeschränkt weiter gearbeitet werden. Dennoch konnte die verlorene Zeit dank einer optimal aufeinander abgestimmten Logistik wieder aufgeholt werden. Die ist auch nötig, denn auf der Baustelle herrscht extreme Enge. Wenn das Ilse-Kubaschewski-Haus fertig gestellt ist, werden als erstes der Seniorentreff Starnberg sowie die Ambulante Krankenpflege Tutzing mit ihren zwei Wohngemeinschaften für Demenzkranke und der Tagespflege einziehen. Letztere bietet zehn Tagesgästen an fünf Werktagen pro Woche eine ganztägige Betreuung und Unterstützung. Die ersten Tagespflegegäste sind bereits angemeldet und die Warteliste der Mieter, die in die ambulant betreute Wohngemeinschaften einziehen möchten (pro Wohngemeinschaft haben jeweils neun Demenz kranke Senioren Platz), ist bereits lang. Noch ist das Betreuungs-Team noch nicht komplett, erste Bewerbungsgespräche laufen derzeit gerade. Mit dem Ilse-Kubaschewski-Haus wird für die gleichnamige Stiftung, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Helmuth Schmidt, ein Traum wahr: Nämlich Brücken zu schlagen zwischen aktiven Senioren und Senioren mit hohen Einschränkungen in ihren Alltagskompetenzen. Synergien sollen durch die räumliche Nähe genutzt und gefördert werden.Ein weiterer Pfeiler ist die Kooperation zwischen engagierten Ehrenamtlichen und professionellen Betreuungspersonen.

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