Entwurf ist "gute Wahl"

Die Preisträger des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs für den ehemaligen Sportplatz an der Egererstraße in Starnberg stehen fest: Das Bogevischs Büro der Architekten Rainer Hofmann und Hans-Peter Ritzer Münchner aus München setzte sich gegen seine neun Mitkonkurrenten durch. „Der Siegerentwurf besticht durch sein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohn- und Städtebauqualität sowie Wirtschaftlichkeit“, lobte Stadtbaumeister Stephan Weinl bei der Preisverleihung am Montag.

Der ehemalige Sportplatz am nördlichen Ende der Egererstraßer war bis in die 90er Jahre als Fußballplatz genutzt worden. Auf dem nun bereits seit Jahren brach liegenden Gelände soll nach dem Willen der Stadt ein attraktives Wohngebiet entstehen. Im neuen Wohngebiet soll sowohl kostengünstiger Wohnraum für Einheimische entstehen als auch Platz für Genossenschaftswohnungen sowie für den freien Verkauf geschaffen werden. Nachdem die Stadt aufgrund geänderter Rechtslage das Grundstück zur Bebauung nicht an einen Investor verkaufen durfte, ist nun geplant, das Areal im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung zu veräußern. Die Ausschreibung soll auf der Grundlage des Siegerentwurfs des nun ausgelobten städtebaulichen Wettbewerbs erfolgen. Insgesamt waren nur zehn Büros eingeladen. „Ich bin überrascht, welche Vielfalt an Lösungsmöglichkeiten trotz der geringen Teilnehmerzahl herausgekommen ist“, freute sich Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger. Stadtbaumeister Stephan Weinl bezeichnete den Siegerentwurf mit seiner städtebaulichen und wirtschaftlichen Ausgewogenheit als „gute Wahl“ und hofft nun, dass dies auch der Stadtrat so sieht. Das Münchner Sieger-Büro hat 16.300 Quadratmeter Bauland vorgesehen sowie 9.400 Quadratmeter Geschoßfläche. Insgesamt sollen nach den Vorstellungen der Preisträger 32 Reihenhäuser sowie 36 Genossenschaftswohnungen und elf Einfamilienhäuser entstehen. Rund 200 Neubürger werden in dem neuen Wohngebiet ein neues Zuhause finden. Möglicher Baubeginn: 2010. Der Zeitplan sieht vor, im nächsten Jahr den Bebauungsplan für dieses Gebiet zu erarbeiten und auch fertig zu stellen. Ende nächsten Jahrens sollen dann endlich die Interessenten zum Zuge kommen, hofft der Starnberger Rathauschef.

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