Evangelische Akademie Tutzing

Auf weitere fünf Jahre

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Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing

Tutzing – Die Evangelische Akademie Tutzing (EAT) und das Institute for Theological & Interdisciplinary Research der Ecumenical Foundation of Southern Africa (EFSA) haben ihren im Herbst 2011 geschlossenen Vertrag über partnerschaftliche Beziehungen erneuert. Die Vereinbarung sah eine Überprüfung nach fünf Jahren vor.

Akademiedirektor Udo Hahn und der EFSA-Direktor Renier Koegelenberg kamen überein, den Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern. An der Vertragsunterzeichnung in Tutzing nahm auch Landesbischof Professor Heinrich Bedford-Strohm teil sowie der EFSA-Vorsitzende Thabo Makgoba, anglikanischer Erzbischof von Kapstadt. In der Präambel des Vertrags heißt es: „Seit 1999 haben sich vielfältige Beziehungen zwischen der EFSA und der EAT entwickelt. Ihre Aktivitäten sind fester Bestandteil der seit 1995 bestehenden Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Westkap und werden in den regelmäßigen Aktionsplänen beider Regierungen in der Rubrik, Nichtregierungsorganisationen/Zivilgesellschaft‘ genannt. Toleranz und christliche Verantwortung sind die Voraussetzung der Arbeit von EFSA und EAT. Beide Einrichtungen tragen mit ihren Möglichkeiten dazu bei, eine plurale Gesellschaft durch Diskurs zu gestalten. Sie wollen durch die Begegnung verschiedener Menschen und Gruppen das gegenseitige Verstehen fördern, Probleme bewusst machen, Lernprozesse in Gang setzen und integrierend wirken. In ihrer Arbeit entstehen Lösungsvorschläge, die sie zur Diskussion stellen. Ihre Tätigkeit dient dazu, der Pluralität unserer Zeit in geistiger Freiheit gerecht zu werden und Einzelinteressen auf das zu beziehen, was alle betrifft und allen zu Gute kommt.“ Deutschland und Südafrika hätten sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr verändert. „Aufgrund der Herausforderungen erwachsen für EFSA und EAT gemeinsame Aufgaben, die eine Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen notwendig machen.“ Koegelenberg und Hahn würdigten die gewachsenen Beziehungen zwischen beiden Institutionen und freuen sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Wir teilen miteinander Erfahrungen und Einsichten in der gesellschaftspolitischen Arbeit und in den Bildungsaufgaben der jeweiligen Einrichtung“, so Dr. Koegelenberg. „Die Partnerschaft bezieht sich auf alle Ebenen unserer jeweiligen Aktivitäten. Wir wollen sie in allen Bereichen mit Leben erfüllen – und dort, wo dies geschieht, erleben wir die Zusammenarbeit als Bereicherung und Horizonterweiterung“, hob Hahn hervor. kb

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