Flyer erstellt

BI Contra Amtstunnel informiert per Flyer

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Der Vorstand der Bürgerinitiative „Pro Umfahrung - Contra Amtstunnel“ hat die Konsequenzen des Tunnelbaus in einem Flyer zusammengefasst.

Starnberg – „Starnberg wird nicht wieder zu erkennen sein“ - meint der Vorstand der Bürgerinitiative Pro Umfahrung- Contra Amtstunnel hinsichtlich des Baus des B2-Entlastungstunnels.

Akribisch hat die BI die Daten aus dem Planfeststellungsbeschluss und anderen Dokumenten ausgewertet - und einen Flyer erstellt, der alle Baumaßnahmen aufzeigt und die daraus resultierenden optischen Veränderungen des Stadtbildes. „Es ist alles belegbar“, so der BI-Vorsitzende Professor Hans Jochen Diesfeld.

Das Fazit der BI klingt ernüchternd: „Der Tunnel ist ruinös für Stadtbild und Umwelt und zerstört das Stadtbild, nicht nur während der Bauphase“, so die BI. So führten Rodungen des Waldbestandes für fünf der Notausstiege mit zusätzlichen Rettungsstraßen hinter dem Schlossberg bis zum Siebenquellenweg  und von der Staatlichen Fischzucht bis hin zur Emslanderstraße unwiederbringlich zur Vernichtung des innerstädtischen Grüngürtels. „Das Siebenquellental wird total zerstört, denn bis jetzt gibt es dort ja gar keine Straße“, so Willi Illguth. Auch für die Allee im Starnberger Gewerbegebiet an der Petersbrunnerstraße schaut es schlecht aus. Für den Durchstich müssen alle 90 Bäume weg. Beängstigend finden die BI-Mitglieder auch das Ergebnis der hydrologischen Untersuchungen. Dort heißt es in einer Mitteilung des Straßenbaumates München: „... liegt der Entlastungstunnel Starnberg fast auf seiner gesamten Länge mehr oder weniger vollständig im Grundwasser“. Damit seinen die Grundwasserverhältnisse in Starnberg sehr komplex. Für das BI-Vorstandsmitglied Klaus Ferstl bedeutet das: „ Wenn man auf gespanntes Wasser, sprich Druckwasser bei den Bauarbeiten trifft, das mit bis zu 80 Meter hohe Wassersäulen auslöse, wäre das eine ökologische Katastrophe.“ In Folge könnte der Georgenbach versiegen, die Fischzucht austrocknen und Bauwerke wie die Kirche St. Josef und das Schloss absinken. „Das ist Harakiri“, so Ferstl. Zwar sei bautechnisch viel machbar, aber es gebe eben auch Grenzen. 

Insgesamt hat die BI 33 Baustellen im Verlauf der Tunneltrasse ermittelt, die im Laufe der mit sechs Jahren anzusetzenden Bauphasen den Bürgern zugemutet werden. aj

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