Frey folgt auf Koch

Der „Freundeskreis des Klinikums Starnberg“ hat einen neuen Vorsitzenden: Den Ex-Landrat Heinrich Frey. Marianne Koch, die dem Förderverein vier Jahre lang vorgestanden hatte, stand für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung.

Der Geschäftsführer des Klinikums, Thomas Weiler, würdigte die scheidende Vorsitzende als „wesentlicher Motor und Dolmetscher“: „Sie hat die Angst der Menschen vor Fachvorträgen zurückgedrängt“, so Weiler. Dank ihrer Moderation seien die „Arzt-Patienten-Seminare“ eine „erfolgreiche Geschichte“ geworden, freute sich Michael Grubwinkler, Geschäftsführer des Fördervereins. Ein Grund für das positive Feedback: Die für jedermann verständlichen Fachvorträge der Chef- und Oberärzte sowie die anschließende Diskussion, bei der man sich persönlich mit den Fachleuten austauschen kann. Derzeit läuft gerade die „zweite Staffel“ der „Arzt-Patienten-Seminare“ (am 24. Februar ist das Thema „Depressionen bei Kindern und Jugendlichen“ dran). Auch ansonsten sind die beiden vergangenen Jahre für den Förderverein des Klinikums gut verlaufen. So konnten durch Spenden für die Palliativ-Station sechs Spezialmatratzen im Wert von je 5.950 Euro (wurde von der Kreissparkasse mit knapp 6.000 Euro bezuschusst) angeschafft werden sowie ein Sonografiegerät für die Kinderklinik im Wert von rund 60.000 (dafür spendete die Franco Mambretti-Stiftung allein 26.000 Euro – die Firma Schmitt-Haverkamp 6.500 Euro und die Beteiligungsgesellschaft Arques 5.000 Euro - den Rest übernahm der Förderverein). Im vergangenen Jahr konnte dank der Spende von Peter Löw außerdem ein Hörscreengerät für das neue Perinatal-Zentrum am Klinikum gekauft werden. In diesem Jahr will der Förderverein verstärkt die Palliativ-Abteilung unterstützen. Generell haben sich die „Freunde des Klinikums Starnberg“ zum Ziel gesetzt, das Klinikum bei der Erfüllung seiner Behandlungs- und Betreuungsaufgaben tatkräftig zu unterstützen und das Haus „populärer“ in der Bevölkerung zu machen. Dank verschiedener Aktionen und den Mitgliedsbeiträgen können „wichtige Maßnahmen“ umgesetzt werden, die nicht oder nur teilweise durch die Krankenhausfinanzierung abgedeckt sind. Gegründet wurde der Verein 1987 von der Schauspielerin Heidi Brühl. Nach ihrem Tod übernahm 1991 der bekannte Entertainer und Schauspieler Michael Schanze den Vorsitz. Seit 2005 führte Marianne Koch den Vorsitz. Nach ihrem Rückzug wird nun Heinrich Frey die Geschicke des Fördervereins lenken. Einstimmig wählten ihn die 28 anwesenden von insgesamt 273 Mitgliedern zu ihrem neuen Vorsitzenden. Ihm zur Seite steht Gerd Wernekke, der ins einem Amt als Stellvertreter bestätigt wurde. Die Geschäftsführung bleibt bei Michael Grubwinkler. Als Beisitzer fungiert weiterhin Peter Wemhoff und neu Ingrid Kragenings. Die ehemalige Laborärztin am Klinikum wird Nachfolgerin von Rainer Rövenstrunck, der nicht mehr zur Wahl antrat. Die Rechnungsprüfung übernimmt die langjährige Klinikum-Mitarbeiterin Claudia Mayr sowie wie bisher Margit Dittmer.

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