Fürsorgende Verpflichtung des Staates

Starnberg – Die elf Monate alte Sinope hat einen ganz besonderen Paten: Den Bundespräsidenten. Kürzlich übernahm Horst Köhler für das siebte Kind von Angela und Helmut Schnierle (beide 40 Jahre) aus Starnberg die Ehrenpatenschaft.

Im Rathaus überreichte Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger der neunköpfigen Familie die entsprechende Urkunde samt Foto des Bundespräsidenten - und ein Geldgeschenk in Höhe von 500 Euro. Dazu gab`s noch Sekt für die Eltern – und Gummibärchen sowie Cracker und Saft für die Kinder. Im übrigen hat die Ehrenpatenschaft in erster Linie symbolischen Charakter und ist nicht mit der Rolle eines Taufpaten zu vergleichen. Mit Sinope Schnierle hat der Bundespräsident seit seinem Amtsantritt nun für mehr als 3.260 Kinder die Ehrenpatenschaft übernommen. Damit soll die fürsorgende Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck gebracht werden. Die Ehrenpatenschaft stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familie und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Außerdem soll sie mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken, auf ihre Probleme aufmerksam zu machen wie angemessene Wohnraumversorgung und Städte und Gemeinden dazu veranlassen, Unterstützung und Hilfeleistung zu leisten. Auch Familie Schnierle nutzte den Gesprächstermin bei Bürgermeister Pfaffinger, um auf ihre beengte Wohnsituation aufmerksam zu machen. Die neunköpfige Familie lebt zwar in einem schönen Miet-Haus, doch es ist zu klein geworden und weitere Anbauten sind nicht zulässig. Nun wollen sich die Wahl-Starnberger ein eigenes Haus kaufen – auf einem schönen und nicht zu teuren Grundstück.

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