"Gastgeber mit Herz"

Wurden von IHK-Gremiumschef Martin Eickelschulte (l.) sowie Wirtschaftsförderer Christoph Winkelkötter (4.v.l.) und Landrat Karl Roth (r.) mit dem Wirtschaftspreis 2010 ausgezeichnet: Anneliese und Eugen Hemberger vom Hotel „Zur Post“ in Andechs (2. und 3.v.r.). Einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk erhielten Joachim und Agnes Schlicht von der Pension Happach in Starnberg (2. und 3.v.l.).Foto: Jaksch

Der Wirtschaftspreis 2010 unter dem Motto „Gastgeber mit Herz – Unternehmer mit Ideen“ geht in diesem Jahr an das Ehepaar Anneliese und Eugen Hemberger vom Hotel garni „Zur Post“ in Andechs. Sie hatten sich mit dem vielseitigen Angebot in ihrem Hotel gegen sieben mitnominierte Übernachtungs- und Herbergsbetriebe durchgesetzt und erhielten in der vergangenen Woche von Landrat Karl Roth sowie dem neu gewählten Sprecher des Wirtschaftsforums Martin Eickelschulte und Wirtschaftsförderer Christoph Winkelkötter die Urkunde überreicht.

Letztendlich hatte die Jury nicht nur der „Wohlfühlcharakter“ des Hotels „Zur Post“ überzeugt, sondern auch dessen Vielseitigkeit. So mache der angeschlossene Trachten- sowie der Hofladen, in dem frisches Wildfleisch aus Andechs verkauft werde, und das dazugehörige Wildgehege den Urlaub im Hotel „Zur Post“ zu einem Erlebnis für Groß und Klein, hieß es in der Begründung der Jury. Insgesamt waren acht Finalisten für den Preis nominiert: Das Apart One Hotel in Starnberg, ein reines Appartement-Haus auf hohem Ausstattungs-Niveau - das exklusive Chalet am Kiental in Herrsching mit seiner Feinschmeckerküche, den individuell und extravagant gestalteten Zimmern und einem separierten Tagesbereich – „Der Obere Wirt“ zum Queri in Frieding, die Traditionsgaststätte mit eigener Rinderzucht und wunderschönem Blick über die Region – der Ferienhof Grünsink in Weßling mit seiner Familienfreundlichkeit und seinem „Ferien auf dem Bauernhof“-Angebot – der Gasthof Woerl in Seefeld mit seiner idyllischen Lage am Wörthsee – Das Hotel Promenade in Herrsching mit seiner unmittelbaren Lage am Ammersee und seinen Zimmern mit Seeblick – der oben genannte Sieger, das Hotel-Garni „Zur Post“ und die Pension Happach in Starnberg. Angesichts solch einer großen Bandbreite hatte die Jury die Qual der Wahl und entschied sich zusätzlich noch einen Sonderpreis zu vergeben. Dieser ging an die Pension Happach von Agnes und Joachim Schlicht. Als Begründung führte Martin Eickleschulte an: „Die Pension Happach ist etwas anders als andere Beherbergungsbetriebe in der Region.“ Trotzdem sie kein Internet- auftritt habe und kein E-Mail-Kontakt sei die Belegungsquote einzigartig. „In den vergangenen 25 Jahren haben die Eheleute Schlicht die Pension zu einer Institution in Starnberg werden lassen“, lobte Eickelschulte. Erfreut zeigten sich die Mitglieder des Wirtschaftsforums über die erneut hohe Beteiligung auch bei der „4. Auflage“ des Wirtschaftspreises des Landkreises Starnberg. Insgesamt hatte es 40 Nominierungen mit 32 Teilnehmern gegeben, von denen sich „acht Perlen“ für die Endrunde qualifiziert hatten. Bei vor Ort-Besuchen hatte sich die Jury einen persönlichen Eindruck verschafft und diejenigen herausgesucht, die eine besondere Kombination von „Mensch & Immobilie“ – „Tradition und Gemütlichkeit“ und von „moderner Gastlichkeit & klassischer Gemütlichkeit“ bieten. Sowohl Landrat Karl Roth als auch gfw-Geschäftsführer Winkelkötter sowie Gastgeber Anton Hummer von der Kreis- sparkasse München-Starnberg, in deren Räumen die Preisverleihung stattfand, wiesen auf die Wichtigkeit des Wirtschaftsfaktors Tourismus hin. Immerhin 2.000 Arbeitsplätze würden von den acht Millionen Tagesgästen und den 450.000 Übernachtungen geschaffen.

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