Geeigneten Platz gefunden

Die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg stellt ihr Grundstück für den neuen Waldkindergarten in Wörthsee zur Verfügung. „Mit dieser Aktion unterstützt die VR Bank nicht nur die Forderung nach mehr sozialer Verantwortung, sondern handelt mit der direkten Förderung regionaler Projekte“, so Pressesprecher Johann Oberhofer. Bürgermeister Peter Flach begrüßte das schnelle und unbürokratische Handeln der VR-Bank und unterstrich das soziale Engagement der Bank und ihre Verbundenheit mit der Region.

Nun erfüllt sich der Traum für die Kinder in Wörthsee, die ab September den Waldkindergarten besuchen. Das Grundstück der VR-Bank liegt am Ortsrand von Wörthsee, genauer gesagt am Ende der Kuckuckstraße. Schnell und ohne große bürokratische Hemmnisse einigte sich der Bürgermeister und die Verantwortlichen bei der VR-Bank, Vorstand Manfred Stagl und Bereichsleiter Peter Meier-Adelberg. Die Räumung der Zufahrt im Winter übernimmt die Gemeinde, versprach Peter Flach, der beim Ortstermin vergangene Woche gleich Hand anlegte und mit der Sense Gras mähte. Nun fehlt nur noch ein entsprechender Bauwagen. Dieser sollte mindestens neun Meter lang sein, wenn möglich isoliert und mit Fenster ausgestattet. „Dicht und sicher“ wäre auch nicht schlecht, betonte Pröttel. Das Alter spielt keine Rolle. Der Träger des Waldkindergarten, die gemeinnützige Fortschritt GmbH hatte schon einen Bauwagen im Visier. „Dieser ging dann leider anderweitig weg“, berichtete Peter von Quadt, Geschäftsführer der Fortschritt gGmbH. „Deshalb sind wir über jede Unterstützung dankbar.“ Falls jemand so einen Bauwagen kennt oder besitzt, möchte sich bei der Elterninitiative unter der Telefonnummer 08153/889795 melden, damit die Kinder rechtzeitig vor Beginn des Kindergartenjahres ihr Domizil im Wald beziehen können. Spenden sind ebenso willkommen. Um diese künftig selbst verwalten zu können, möchte Pröttel zusammen mit anderen Eltern einen Förderverein für den Waldkindergarten gründen. Auch wenn die Kinder bei jedem Wetter draußen spielen, basteln, klettern und erforschen, bedarf es eines kindgerecht ausgebauten und beheizbaren Bauwagen zur Lagerung des Spielmaterials und als Schutzraum bei Gewitter und Sturm. Nach der jüngsten Informationsveranstaltung wurden bereits 27 Kinder angemeldet, zwei davon allerdings erst für 2011. „Dies bestätigt die hohe Nachfrage in der Gemeinde nach so einer alternativen Einrichtung zum Kindergarten“, freute sich Kookie Pröttel. Erst im Juni stimmte der Rat vorerst zehn Plätzen zu, die inzwischen längst nicht mehr ausreichen. Wenn es nach Pröttel geht wird ab September mit 16 Kindern gestartet, zwei weitere kommen im Frühjahr hinzu.

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