Mit Gottesdienst und viel Programm

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden mit den vom Bischof überreichten Gedenkkerzen: (v.l.) Marlene Donath (Aufkirchen), Heinz Diehl (Höhenrain), Thomas Pentenrieder (Wangen), Pfarrer Piotr Wandachowicz und Hubert Fersch (Percha). Foto: abr/fkn

Am vergangenen Samstag war es schließlich so weit. Der für die Region Süd zuständige Weihbischof der Diözese München-Freising Wolfgang Bischof feierte den lange angekündigten Eröffnungsgottesdienst des neuen Pfarrverbands Aufkirchen/Höhenrain/Percha/Wangen zusammen mit Pfarrer Piotr Wandachowicz und den Priestern und Diakonen der vier Pfarreien.

In der voll besetzten Aufkirchener Pfarrkirche sorgten der Kirchenchor mit der Rhythmischen Messe von Paul Schweden für die musikalische Umrahmung, die Fahnenabordnungen aus den Ortschaften des Pfarrverbands sorgten ihrerseits für eine opulente Optik. Anschließend wurde das Dekret von Reinhard Kardinal Marx vom Mai vergangenen Jahres verlesen, in dem der Sitz des Pfarrverbands in Aufkirchen und die Koordination der Seelsorge und der Verwaltung angesprochen werden. In seiner Predigt wünschte Weihbischof Bischof den Gläubigen Mut und Zuversicht zu den Herausforderungen der Zeit und drückte den Geistlichen, den kirchlichen Mandatsträgern und allen Helfern für ihre Arbeit zu den nicht immer einfachen, notwendigen Veränderungen ein herzliches „vergelt’s Gott“ aus. Als Symbol der Gemeinsamkeit als auch der verbleibenden Präsenz Gottes und der Kirche in den vier Pfarreien entzündete und überreichte der Weihbischof den vier Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Marlene Donath, Heinz Diehl, Hubert Fersch und Thomas Pentenrieder jeweils eine Gedenkkerze, ebenso für die Archive der Pfarreien die bischöfliche Urkunde. Beim anschließenden Empfang im Aufkirchener Pfarrheim begrüßte der Vorsitzende des neuen Pfarrverbandsrats Heinz Diehl den bischöflichen Gast, die Geistlichkeit unter ihnen auch den Pfarrer der evangelischen Gemeinde Berg, Johannes Habdank, die Bürgermeister von Berg und Starnberg, Rupert Monn und Ferdinand Pfaffinger, die Kirchenverwaltungs- und Pfarrgemeinderatsmitglieder sowie die Vereinsrepräsentanten und Gemeindemitglieder. Pfarrer Wandachowicz ging auf die Geschichte der Pfarreien ein, von denen die kleineren erst vor weniger als 100 Jahren als Exposituren selbständig wurden. Heute bilden sie einen gemeinsamen Pfarrverband von etwa 5.000 Gläubigen. Bürgermeister Monn würdigte die gelungene Bildung des neuen „Ostufer-Pfarrverbandes“ mit seinen vielen Filialkirchen und Kapellen, der mit den Schulen in Kempfenhausen, Aufkirchen und Biberkor, den Kliniken in Kempfenhausen und dem Altersheim in Percha bestens zusammenarbeitet. Zur Unterhaltung trug die Musikgruppe des aus Höhenrainer und Aufkirchener Jugendlichen bestehenden „HNKNN-Gebläses“ und einem Sketch von Resi Much und Maria Strobl, die als Dorf-Ratschkatln der Einführung des „neumodischen Pfarrverbandes“ erst einmal skeptisch gegenüberstehen, bei.

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