Grundsteinlegung für das Ilse-Kubaschewski-Haus in Starnberg

Legten den Grundstein für das Ilse-Kubaschewski-Haus: (v.li.) Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger, Heinrich Frey, Vize-Landrat Albert Luppart, Dietrich-Walrab von Buttlar, Professor Helmut Lydtin, Architekt Klaus Kimmerling, Stiftungsvorstand Hellmuth W. Schmid, Barbara Kieslich und Armin Heil. Foto: Jaksch

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ANDREA JAKSCH, Starnberg – Es ist vollbracht: Der Grundstein für das Ilse-Kubaschewski-Haus auf dem Areal an der Hanfelderstraße ist gelegt. Am vergangenen Samstag mauerten der Vorsitzende der Ilse-Kubaschewski-Stiftung, Hellmuth Schmid, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dietrich-Walrab von Buttlar sowie dem Stiftungsratvorsitzenden Helmut Lydtin, Vize-Landrat Albert Luppart, Starnbergs Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und anderen die obligatorischen Tageszeitungen für die Nachwelt ein. Bis Herbst 2011 soll das neue Begegnungszentrum für Senioren und Junioren fertig gestellt sein. Verschiedene Institutionen aus dem Altenpflegebereich werden hier ihre neue Heimat finden. Insgesamt entstehen auf dem Areal zwei Gebäude mit ganz unterschiedlichen Angeboten. So wird es zwei Wohnungen für je neun an Demenz erkrankten Menschen geben. Untergebracht werden dort auch der Seniorentreff und das Senioren-Bistro, eine Tagesbetreuung für Pflegebedürftige, die Ambulante Krankenpflege Tutzing sowie die Caritas. Außerdem steht ein Raum für Selbsthilfeorganisationen zur Verfügung sowie eine Begegnungsstätte für Senioren und Schüler. Ebenfalls im Ilse-Kubaschewski-Haus wird eine Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihrer Angehörigen geschaffen – eine Palliativ-Station sowie eine neutrale Koordinationsstelle für ehrenamtliche und professionelle Betreuung von Demenzkranken und das Ilse-Kubaschewski-Zentrum. Als Initiator kümmert sich letzteres um weitere Vernetzungen sowie die Unterstützung und Durchführung von Schulungen für ehrenamtliche und professionelle Kräfte im Pflegebereich. Außerdem wird das Zentrum weiterhin den Aufbau und die Verbesserung einer Palliativversorgung unterstützen. Das Ilse-Kubaschewski-Haus ist nach der „Grande Dame“ des deutschen Films benannt. Ilse Kubaschewski war die wichtigtse Filmproduzentin der Nachkriegszeit und gründete 1949 die Gloria-Filmverleih GmbH. Nachdem sie 1974 den Mehrheitsanteil der Gloria-Film an Barny Bernard verkauft hatte (und nur noch das Kino Gloria-Palast betrieb), errichtete sie im Jahr 1994 die Ilse-Kubaschewski-Stiftung mit dem Ziel, in Not geratene Künstler zu unterstützen und eine humane Pflege im Alter zu fördern. Nach ihrem Tod floss das namhafte Vermögen der Starnbergerin in die Stiftung.

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