Infos per Extrablatt

Starnberg – Mit einem „Extrablatt“ informiert der neue Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Pro Umfahrung- Contra Amtstunnel“ Starnberger Bürger über ihre jüngsten Aktivitäten und ihre Ziele. Außerdem hat die BI einen Aufkleber drucken lassen, mit dem Autofahrer optisch ihren Protest gegen den B 2-Tunnel ausdrücken können.

Das vierseitige Faltblatt plus Auto-Aufkleber wird in diesen Tagen mit der Post an die Starnberger Haushalte verteilt. Darin macht der im März diesen Jahres neu gewählte Vorstand deutlich, dass er nach wie vor zu seinem Mandat steht, das ihm von den Mitgliedern übertragen wurde, sprich: für eine Umfahrung und gegen den B 2-Tunnel zu kämpfen. „Ohne ein entsprechendes Verkehrskonzept kann es kein Stadtentwicklungskonzept und ohne ein zukunftsweisendes Stadtentwicklungskonzept kein Verkehrskonzept geben“, sagte BI-Vorsitzender Hans Jochen Diesfeld bei einem Pressegespräch. Die BI möchte mit dem Flyer sowohl ihren Mitgliedern als auch den Starnbergern erneut deutlich machen, dass die Initiative weiter dafür kämpft. Außerdem werden „brandheiße“ Themen wie der Besuch von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner Anfang Juli behandelt, bei dem ihr die BI ein Memorandum überreicht hat, warum man nach wie vor für eine Umfahrung kämpft (wir berichteten). Des weiteren listet die BI auf, warum die Westtangente nach ihrer Meinung auch die B 2 aufnehmen muss. „Damit kann auch die Weilheimer- beziehungsweise Hauptstraße abgestuft werden“, erklärte der stellvertretende BI-Vorsitzende Thomas Ledergerber. Außerdem könnten nur bei einer kompletten Umfahrung alle Radialstraßen in die Innenstadt abgestuft werden. „Auf indirektes Betreiben der BI hat der Stadtrat eine Machbarkeitsstudie für eine Ostumfahrung in Auftrag gegeben, deren Ergebnis in Kürze erwartet wird. Damit wäre in der tat eine Gesamtumfahrung im Bereich der Möglichkei8t, was die BI seit ihrer Gründung fordert“, so der BI-Vorstand. „Der Tunnel ist der Verkehrsbelastung gar nicht gewachsen und entspricht auch nicht den Sicherheitsbestimmungen, ganz abgesehen von der Zerstörung des Stadtbildes durch dieses Monster-Projekt“, machte BI-Geschäftsführerin Elisabeth Wörsching deutlich.

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