InnoSTA

Roboter und Dunkelbier-Tiramisu

+

Starnberg – Die Innovationsmesse „innoSTA“, die am vergangenen Wochenende im Landratsamt Starnberg stattfand, konnte sich über mangelnde Besucherzahlen nicht beklagen

Tausende von Menschen nahmen die Gelegenheit war, sich über die in der Region ansässigen Unternehmen zu informieren - und sich von der einen oder anderen Innovation überraschen zu lassen. Staunen rief unter anderem ein mit einer Abstellfläche versehenes, rollendes Gerät hervor, das seinem „Besitzer“ wie ein Hündchen auf den Fuß durch die Messehallen folgte - egal, welche Hindernisse sich ihm in den Weg stellten. Wie die Mitarbeiter von TQ Systems erklärten, die den Roboter auf der Messe vorstellten, handelt es sich dabei um einen Roboter, der per Knopfdruck auf die Körpertemperatur des jeweiligen Menschen eingestellt wird. Weil jeder eine andere Körperwärme besitzt, kann das Gerät selbst in Menschenmengen seinem „Herrn“ folgen und verliert ihn nicht aus den Augen. Noch ist das Ganze eine Prototyp. Doch schon bald könnten solche rollenden Roboter als Gepäckwagen auf Flughäfen oder Bahnhöfen eingesetzt werden. Ein großer Magnet war auch erneut der Flugsimulator der Reiser Simulation and Training GmbH aus Höhenrain. Das Unternehmen hatte dieses Mal kein hochmodernes Cockpit auf die Messe mitgebracht, sondern den originalen und spartanisch ausgestatteten Trainingssimulator des mit vielen Titeln ausgezeichneten Kunstflugpiloten Matthias Dolderer vom Red Bull Race Team. Bei seinem Messerundgang ließ es sich auch Landrat Karl Roth nicht nehmen, sich in den kargen Dolderer „Flugsitz“ zu zwängen und eine Rundflug zu wagen - Absturz inklusive. Mehr Händchen bewies der Landkreis-Chef bei der Herstellung eines Dunkelbier-Tiramisu aus dem Export Dunkel der Andechser Klosterbrauerei. Mit Hilfe von Carola Petrone vom Dorfgasthof Il Plonner - sie hatte schon vorgearbeitet - krönte Roth die Nachspeise noch mit dunkler Schokolade, bevor gfw-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter, Michael Padberg von der UWS und IHK-Chef Martin Eickelschulte sowie Martin Glaab von der Andechser Brauerei davon probieren durften. Die neue kulinarische Kreation namens „Privilegierte Lage“ mundete ihnen sichtlich. Ihr Fazit reichte von „perfekt“ bis „grandios“. Einige Stunden zuvor hatte Vize-Landrat Georg Scheitz bei der offiziellen Eröffnung von der Vielfalt des Landkreises gesprochen, die auf der innoSTA dokumentiert werde. Karl Roth hatte zu diesem Zeitpunkt einen anderen Termin bei Ministerpräsidenten. Dichtes Gedränge herrschte am Abend auch beim gfw-Frühjahrsempfang, bei dem sich zwölf gastronomische Betriebe mit kulinarischen Genüssen übertrafen während der Berater des derzeit laufenden Markenbildungsprozesses, Christoph Engel darüber sprach, wie man die Region Starnberg/Ammersee als Marke konkret managen kann. Dabei habe es jeder Bürgermeister selbst in der Hand, was er aus seiner Gemeinde macht. Bereits am Vormittag war das Landratsmat beim Meet & Greet von Schülern der Vorabgangsklassen regelrecht überrollt worden. Angesichts der rund 400 Buben und Mädchen, die sich intensiv an den Ständen der knapp 80 Aussteller drängten, war gfw-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter hochzufrieden: „Ich weiß gar nicht, woher die vielen Schüler plötzlich gekommen sind“. Angemeldet waren nur 250. aj

Meistgelesene Artikel

Auftakt der Feierlichkeiten zum 1275. Geburtstags Tutzings

Tutzing – Zu ganz besonderen Anlässen kann die Gemeinde Tutzing die ansonsten verpachtete Kustermann-Villa für eigene Veranstaltungen nutzen - und so …
Auftakt der Feierlichkeiten zum 1275. Geburtstags Tutzings

Wegen Ladendiebstahls verurteilter Ex-Juwelier (73) kündigt Berufung …

Starnberg – Der soeben wegen Diebstahls Verurteilte war außer sich vor Empörung: „Ich freue mich schon aufs Landgericht!“, ließ der 73-jährige …
Wegen Ladendiebstahls verurteilter Ex-Juwelier (73) kündigt Berufung an und "freut" sich aufs Landgericht

Das Eis trägt noch nicht

Landkreis – Der Frost in den vergangenen zwei Wochen hat dafür gesorgt, dass auf einigen Teichen im Landkreis Starnberg eine Eisfläche entstanden …
Das Eis trägt noch nicht

Kommentare