Pöckinger Faschingsclub

Furioses Showprogramm

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Majestätische Grüße gab es für den neuen PFC-Präsidenten Martin Rudolph (M.) von den Alten Herren Albert Luppart (l.) und Horst Curth.

Feldafing – Mit einem furiosen Showprogramm hat der Pöckinger Faschingsclub (PFC) am vergangenen Samstag den 33. Inthronisationsball in seiner Vereinsgeschichte gefeiert.

Anlässlich dieses kleinen Jubiläums hatten die neuen PFC-Präsidenten Martin Rudolph und Franziska Curth alle Prinzenpaare aus den vergangenen 33 Jahren eingeladen. Die waren fast vollständig und zumeist in ihren Originalkostümen gekommen, um den Ball mit einem Walzer zu eröffnen. Danach jagte ein Höhepunkt den anderen. Am Ende war das Ball-Publikum restlos begeistert - und der Generationswechsel im PFC nach dem Abtreten der „Alten“ sicht- und hörbar erfolgreich bestanden. Gekonnt führte Markus Repert - Sohn der ehemaligen Vizepräsidenten - als neuer Conferencier durch den Abend und machte deutlich, dass unter der neuer Führung mehr getanzt als geredet wird. Nach der Krönung der närrischen Regenten Dominik II. und Sabine II. sowie des Kinderprinzenpaares Deniz I. und Victoria I. musste Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler erst einmal wie gehabt seine Rathausschlüssel abgeben - nicht ohne zuvor wieder der Hoffnung auf einen eigenen Bürgersaal als Veranstaltungsort für den Krönungsball Ausdruck zu geben. „Noch nie waren wir so nah dran“, verteidigte sich Schnitzler, als er von PFC-Ehrenpräsident und Vize-Landrat Albert Luppart unter die Nase gerieben bekam, dass er dies ja schon seit Beginn seiner Amtszeit als Bürgermeister im Jahre 2002 erzähle. Doch auch Luppart - der die Prinzenpaaren zu ihrer Krönung beglückwünschte und dabei augenzwinkernd feststellte, dass er schon immer einmal stellvertretender Ministerpräsident werden wollte - hatte zu diesem Thema etwas anzumerken. Er kündigte an, dass der neue Bürgersaal voraussichtlich 2016 fertig sei - und damit die Faschingsball-Gäste endlich ohne Ausweis einreisen könnten. In den vergangenen Jahren waren die Sicherheitsbestimmungen auf dem Bundeswehrgelände immer strenger geworden - am vergangenen Samstag konnte eine Weißrussin, die als Veranstaltungsfotografin zum Fest wollte - nur dank der Genehmigung von Brigadegeneral Helmut Schoepe höchstpersönlich doch noch in den Saal. Eigentlich gehört Weißrussland nämlich zu den Ländern, deren Staatsangehörige Einrichtungen der Bundeswehr nicht betreten dürfen. Obwohl im Jahr Eins nach dem Abtreten der Alten Herren, Albert Luppart und Horst Curth, die den Verein jahrzehntelang geführt und geprägt haben, die beiden eigentlich nichts mehr zu melden haben, konnten sie sich doch nicht verkneifen, zu vorgerückter Stunden vor dem Auftritt der Showtanzgruppe „Dancing Mania“ durch die Reihen zu gehen und in alter Manier ihre Wortspäßchen mit den Gästen zu treiben. Auch der karnevalsbegeisterte Opa des neuen Pöckinger Faschingsprinzen, der extra in der Uniform des Bonner Stadtsoldatencorps angereist war, wurde entsprechend bedacht. Riesigen Applaus gab es anschließend für die PFC-Aktiven der „Dancing Mania“, die unter dem Motto „Rhythm of two hearts“ erneut ihr tänzerisches Können sogar mit teils verbundenen Augen unter Beweis stellten. Zuvor hatten schon die Kindergarde mit ihrem „König der Löwen“-Auftritt die Zuschauer begeistert sowie die Jugendgarde mit blutroten sexy Outfits für eine heiße Show gesorgt. aj

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