"Jugendliche in Gilching"

Ein starkes Team: (v.l.) Peter Schamberger, Rachel Fana, Elke Leicht-Krohn und Annemarie Büchler. Foto: Polster

„Es gibt auch eine andere Seite bei den Jugendlichen. Und diese wollten wir zeigen“, sagt Elke Leicht-Krohn. Wie berichtet, lud die Streetworkerin in die Alte Villa am Bahnhof Gilching-Argelsried zum Tag der offenen Tür mit Foto-Ausstellung ein.

Thema der Ausstellung  anlässlich zwei Jahre Streetworkerin in Gilching war „Traum und Wirklichkeit – Jugendliche in Gilching“. Eine Aktion, die auch mal die andere Seite junger Menschen zeigen soll, erklärte Leicht-Krohn. Sie und die Praktikantinnen Annemarie Büchler und Rachel Fana sind in den vergangenen Wochen mit einem roten Sessel durch Gilching gezogen, um junge Menschen nach ihren Träumen zu fragen und sie zu fotografieren. „Bis auf wenige haben fast alle mitgemacht“, freut sich Leicht-Krohn. 123 Fotos und 123 Träume wurden aus- und zur Diskussion gestellt. „Ich bin begeistert“, sagte unter anderem Peter Schamberger, Jugendbeauftragter der Polizeiinspektion Germering. Ihm sind einige der Aspiranten, die ihm von den Hochglanzfotos freundlich entgegen lachten, durchaus bekannt. Grundsätzlich betonte Schamberger, dass sich in Gilching seit dem Einstellen der Streetworkerin vor zwei Jahren die Situation etwas entspannt hat. Was auch an einer guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und allen an Jugendarbeit interessierten Personen liege. Mit dem Besuch am Tag der offenen Tür zeigte sich Elke Leicht-Krohn sehr zufrieden. Von offizieller Seite waren Vize-Bürgermeister Richard Schlammerl und einige Gemeinderäte da. Außerdem schauten sämtliche Vertreter von Jugendeinrichtungen vorbei. Ein Gast kam sogar aus Nürnberg. „Ich habe von dieser Aktion mit den Traumbildern gehört und wollte mir das unbedingt anschauen. Die Idee ist klasse“, sagte er. Überrascht zeigten sich etliche Besucher von den vielen sozialen Träumen der Fotografierten. Gut die Hälfte hatte angegeben, sich später in wohltätigen Bereichen engagieren zu wollen. Aber auch Ziele wie Millionär oder gar Playboy zu werden, waren angegeben.   Laut Strichliste waren rund 120 Gäste da. Darunter auch viele Jugendliche, obwohl sich das Streetworker-Team ein wenig mehr jugendlicher Besucher gewünscht hätte. Was sie Elke Leicht-Krohn aber besonders freut: „Bürgermeister Manfred Walter hat uns versprochen, die Ausstellung ins Rathausfoyer zu holen.“

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