Für mehr Sicherheit

Der 150 Meter lange Rad- und Fußweg zwischen Kirchenweg und Münchner Straße ist nun fertig. Foto: fkn

Es steigen immer mehr Menschen, auch auf dem Weg in die Arbeit, vom Auto auf’s Fahrrad um. Vorausgesetzt, es gibt sichere Wege. Dieses Ziel hat sich die Gemeinde Gilching gesetzt. Seit rund fünf Jahren wird ein so genanntes Radwegenetz umgesetzt.

Ein typisches Beispiel für eine gute Voraussetzung, mehr mit dem Fahrrad zu unternehmen, bieten die Wege rund um das Gewerbegebiet Gilching Süd. Zum einen werden die zum Teil mit Kies und Sand aufgeschütteten Feldwege für Einkaufsfahrten ins Gewerbegebiet genutzt. Andererseits radeln mittlerweile zahlreiche Mitarbeiter aus Gauting, Weßling und aus dem Zentrum Gilchings kommend zu ihrem Arbeitsplatz im neuen Gewerbegebiet an der Friedrichshafener Straße.          Als einen der Schwerpunkte wertet Bürgermeister Manfred Walter außerdem die Fertigstellung des 150 Meter langen Rad- und Fußwegs zwischen Kirchenweg und Münchner Straße, entlang der Staatsstraße 2069. „Es ist ein Bereich der wegen der stark frequentierten Staatsstraße besonders für Radfahrer gefährlich ist. Da dort auch viele Schulkinder unterwegs sind, freut es mich, dass nun ein wichtiges Teilstück fertig gestellt wurde und ab sofort mehr Sicherheit gegeben ist.“ In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Verkehr sowie Bürgern und Vertretern betroffener Gruppen wurde 2007 das Radwegekonzept erarbeitet und als Grundlage für künftige Planungen beschlossen. Wichtige Quell- und Zielgebiete des Radverkehrs sind die S-Bahn-Haltepunkte Gilching-Argelsried und Neugilching, die jeweiligen Schulen und Kindergärten, die Einkaufsmöglichkeiten entlang der Brucker Straße, der Römerstraße, Am Markt sowie am Starnberger Weg und entlang der Landsberger Straße, die diversen Gewerbegebiete sowie die Sport- und Freizeitspielstätten, gemeindliche Friedhöfe und kirchliche Einrichtungen. Damit die Möglichkeit des Umsteigens vom Auto auf das Fahrrad wahrgenommen wird, sollen neben dem Erstellen von Radwegen auch sichere Fahrradabstellanlagen geschaffen werden, erklärt Walter. Zwar sei es noch ein weiter Weg, bis Gilching das Attribut Fahrradfreundliche Kommune verdient. „Wir sind aber dabei und setzen das Konzept Schritt für Schritt um.“ Wobei immer wieder Kompromisse gemacht werden müssen, weil Rahmenbedingungen fehlen. „Es wird ja immer wieder kritisiert, dass Radfahrer entlang der stark befahrenen Römerstraße gefährdet sind und dass man dort schnell etwas machen müsste. Doch so lange es keine Umgehungsstraße gibt, bleibt die Römerstraße Staatsstraße,  auf der wir keine Möglichkeit haben, einen Radweg anzulegen.“ Wie berichtet, läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren für die westliche Entlastungsstraße. Mit der Fertigstellung wird frühestens in drei Jahren gerechnet.

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