Die Meinung der Bürger ist wichtig

Starnberg – Die Meinung der Starnberger ist gefragt: Bei einer in der vergangenen Woche gestarteten Fragebogen-Aktion können sie bis 13. November sagen, welche Verkehrslösungen sie bevorzugen, was sie von den Plätzen der Stadt halten oder wie wichtig ihnen Seeanbindung oder durchgehende Uferbereiche sind. Mit Hilfe der sechs Fragen hofft Stadtplanungsreferentin und Initiatorin der Aktion Iris Ziebart eine Tendenz heraus arbeiten zu können, die dann in den Stadtentwicklungsplan mit einfließt. Wer bei der Fragebogen-Aktion mitmachen möchte, kann sich das Blatt entweder im Internet unter www.zukunft-starnberg.de herunterladen – oder in der Geschäftsstelle des Kreisboten Starnberg an der Wittelsbacherstraße abholen.

Zehn Jahre hat es gedauert bis der Stadtrat den von Iris Ziebart immer wieder „als Gesamtschau auf Starnberg in 20 Jahren“ geforderten Stadtentwicklungsprozess endlich vor einem Jahr abgesegnet hat. Momentan laufen gerade die „Bestanderhebungen“. Allerdings macht sich Iris Ziebart Sorgen, dass der Stadtentwicklungsprozess, für den sie so lange „geackert“ hat, gleich zum Start misslingt. Ihre Befürchtung: Die Starnberger machen nicht mit, weil „die da oben im Rathaus ja doch machen was sie wollen“. „Der Prozess muss von der Bürgerschaft akzeptiert werden“, so Ziebart. Schließlich müssten diese als Steuerzahler die beschlossenen Maßnahmen ja auch bezahlen und mit deren Konsequenzen leben. Außerdem gebe es eine große Zahl an mündigen Bürgern, die mit ihren Wünschen und Anregungen wahr genommen werden wollten. Sie ist sich sicher, dass das Meinungsbild der Starnberger auch den Stadträten hilft, wenn es daran geht, sich Gedanken zu machen. Um den Prozess auf eine breite Basis zu stellen und in den Köpfen der Bürger zu verankern, hat sie nun die Fragebogen-Aktion initiiert. Insgesamt sollen sechs Fragen anonym beantwortet werden. Die Ausfülldauer ist bewusst kurz gehalten – maximal fünf Minuten. Die Fragestellungen sind neutral – geantwortet wird mit Bewertungen von „sehr wichtig“ bis „nicht wichtig“.

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