Elektrotankstelle eröffnet

Dritte Gilchinger Ortsteilversammlung

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Gilching – Für Gilchings Bürgermeister Manfred Walter ist es keine Frage, zusätzlich zur traditionellen Bürgerversammlung auch weiterhin zu drei Ortsteilversammlungen einzuladen.

„Das Interesse ist da. Unsere Gemeinde ist groß und deshalb hat jeder Ortsteil seine eigenen Probleme, auf die im Rahmen der Bürgerversammlung oft gar nicht richtig eingegangen werden kann“, erklärte der Rathauschef. Drei Ortsteilversammlungen innerhalb von sieben Tagen – ein Marathon, den Gilchings Bürgermeister Manfred Walter hinter sich hat. Dazu kam eine Bürgerversammlung unter offenem Himmel zum Thema qualifiziertes Personal für Kinderkrippen und Kindergärten. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Interesse unserer Bürger“, sagte er am Donnerstag auf der letzten Ortsteilversammlung im Oberen Wirt im Gilchinger Altdorf. Mit 60 Bürgern war auch sie gut besucht. Neu in Gilching sei das Angebot einer Strom-Tankstelle, die an der ehemaligen Keck-Villa am Bahnhof eröffnet wurde, sagte Walter. Zugang haben die Besitzer eines Elektro-Autos mittels eines Universal-Schlüssels, der beim Kauf des Autos automatisch mit ausgehändigt wird. Über diesen Schlüssel findet auch die Abrechnung statt. Auf positive Resonanz stieß außerdem Gilchings Bewerbung um die Fach- und Berufsoberschule. „Es wird Zeit, dass der brach liegende Festplatz einer sinnvollen Nutzung zukommt“, war sich das Auditorium einig. Positives konnte Walter auch in Bezug auf die seit langem geforderte Verlagerung des Wertstoffhofes berichten. Derzeit befindet er sich auf einer relativ kleinen Fläche zwischen Festplatz und Gewerbegebiet I. Zwar sei AWISTA der Träger und auch der Bauherr, erklärte Walter. Doch in Absprache mit dem Zweckverband sei der Umzug endgültig für 2015 vorgesehen. Wie berichtet, sollen im Zuge des geplanten Gewerbegebietes Argelsried Nord zwischen dem Porsche-Autohaus und der Autobahn München-Lindau auch die Grüngutanlage und der Wertstoff- und Recyclinghof integriert werden. In Punkto Bebauung Gilchinger Glatze erklärte der Rathauschef, dass zwar momentan im Haushalt 300.000 Euro Planungskosten eingestellt sind. „Diese sind für das Umlegungsverfahren der Fläche vorgesehen. Dafür aber müssen sich erst die 42 Grundstücksbesitzer einige sein. Ob dies allerdings noch 2013 sein wird, ist nicht sicher“, betonte Walter. Zumal noch etliche Unterschriften ausstehen und derzeit auch bei der Entwicklung des Euros kein großes Interesse bestehe. „Momentan herrscht die Meinung vor, dass ein Grundstück mehr Wert ist als der Euro. Erst wenn 80 Prozent der Eigner unterschrieben haben, können wir in die Planungsphase gehen. Davon sind wir aber noch weit entfernt“, so Walter. pop

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