Perchalla

Donnernder Applaus für die Piraten

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Starnberg – Mit einer fulminanten Piraten-Show haben die Perchalla-Aktiven beim Inthronisationsball in der Starnberger Schloßberghalle am vergangenen Samstag einmal mehr ihr tänzerisches und akrobatisches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt und für Furore gesorgt.

Am Ende ihrer Schatzsuche anno 1638 war ihnen der donnernde Applaus der über 400 Gäste sicher. Erster Höhepunkt des Abends in der festlich geschmückten Halle, zu der ein von Palmen umsäumter roten Teppich die vielen Gäste hinführte, war die Krönung des Kinderprinzenpaares Luca I. (Agostinaccio) und Elisabeth I. (Homeber). Seit zwei Jahren tanzt der 13-jährige Halbitaliener, der die 7. Klasse der Montessori-Schule in Starnberg besucht, in der Mini-und Jugendgarde mit. Neben Tanzen und Musik dreht sich in seiner Freizeit alles um Fußball und um seinen Lieblingsclub „Juventus Turin“. Prinzessin Elisabeth I. ist elf Jahre alt und besucht die 6. Klasse der Realschule Gauting. Als Hofdame und Minigarde-Tänzerin hat sie bereits viel Erfahrung im Fasching gesammelt. Beim obligatorischen Walzer und dem anschließenden Showteil bewiesen die beiden, dass ihnen Tanzen im Blut liegt. Aber auch der Auftritt von Mini- und Jugendgarde war beeindruckend und wurde ebenso wie der coole Auftritt der Boy-Group mit lang anhaltenden Applaus belohnt. Auf die Idee, dass auch Prinz Florian II. (Scharf) einst einmal ein Faschingsmuffel gewesen ist, wäre am Ballabend niemand gekommen. Gekonnt wirbelte der 21-jährige Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, der in seiner Freizeit am liebsten klettert, seine Prinzessin (auch privat im richtigen Leben) durch die Luft und legte mit ihr einen leidenschaftlichen Walzer hin. Prinzessin Eva I. (Wolff) tanzt bereits seit 2008 bei der Perchalla. Zusätzlich zu ihrer großen Leidenschaft Tanz macht die 20-jährige Sozialversicherungsfachangestellte gerne Musik und singt gemeinsam mit ihrer Schwester. Wie es Freibäutern einst erging, wenn sie auf ihren Raubzügen und Schatzsuchen erwischt wurden, zeigte die große Garde in einer beeindruckenden Choreographie. In stimmigen Kostümen ließen die Tänzer und Tänzerinnen allein schon optisch ein Bild lebendig werden, dass die Zuschauer in den Bann zog. Völlig begeistert war das Publikum dann angesichts der perfekten Tanzdarbietungen mit mitreißenden Gardemärschen und beeindruckender Tanz-Akrobatik. Spät, aber doch tauchte auch Starnbergs Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger auf und begrüßte seine „Nachfolger“. Bis zum Aschermittwoch muss er die Regentschaft nun den Tollitäten überlassen. aj

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