Radweg zwischen Inning und dem Ortsteil Buch soll Ende Oktober fertig sein

Bis kurz vor Buch ist für den neuen Radweg bereits das Erdreich ausgehoben. Foto: Polster

Das Radewegenetz im Landkreis Starnberg soll ausgebaut werden. In Inning entsteht derzeit ein Radweg zwischen Inning und dem Ortsteil Buch. Ende Oktober soll er fertig sein und für mehr Sicherheit sorgen.

Eine gute Radwegeverbindung bestehe bereits nach Grafrath und am Ammersee entlang Richtung Schondorf, erklärte Innings Bürgermeister Werner Röslmair. Das Radwegenetz soll nun im Sinne des Leader-Programms Ammersee weiter ausgebaut und letztendlich die zehn Ammersee-Gemeinden verbinden. „Den Start für den Ammersee-Rundweg haben wir mit der Verbindung nach Buch eingeläutet“, sagte Röslmair . Die Trasse beginnt Am Schorn bei den Beachvolleyball-Plätzen, bis kurz vor Buch ist bereits das Erdreich ausgehoben. „Wenn alles nach Plan geht, feiern wir Ende Oktober die Einweihung“, betont Röslmair. Was ihn besonders freut: „Wir konnten das Projekt auch deshalb so zügig voranbringen, weil sich die Landwirte sofort bereit erklärt haben, Grund für den Radweg entlang der Staatsstraße 2067 abzutreten.“ Die Kosten gibt Röslmair mit 420.000 Euro an. Wobei es aus dem Konjunkturpaket des Freistaates Bayern knapp 300.000 Euro Zuschuss gibt. Die fehlenden 120.000 Euro sind bereits im Inninger Haushalt für 2010 eingestellt. „In den Kosten enthalten ist alles inklusive Planung, Flächenerwerb und Bau des Radweges.“ Insgesamt sind von der Idee, einen Radweg nach Inning zu bauen, bis zu Verwirklichung rund 20 Jahre vergangen. Zufrieden mit der Entwicklung zeigt sich auch Werner Huttner, Touristikreferent der Gemeinde. „Es gibt Kritiker, die sagen, die Radler aus Buch könnten auch entlang des Ammersees und über Schorn nach Inning fahren. Der Weg ist zwar sehr schön und idyllisch, aber nicht unbedingt für Kinder geeignet.“ Explizit dann, im Herbst, wenn es feucht ist und so Rutschgefahr besteht oder in der Dämmerung, sei der Weg zu gefährlich, weiß Huttner. „In den heutigen Zeiten möchte ich kein Kind alleine durch das einsame Waldstück fahren lassen. Was auch viele Eltern so sehen. Mit dem neuen, überall einsehbarem Radweg, werden künftig wieder viel mehr Kinder mit dem Rad zur Schule, zum Musikunterricht oder zu Treffen mit Freunden fahren.“ Nun hofft Huttner, auch im Sinne der vielen Radler, die das Fünfseenland erkunden möchten, dass schnellstmöglich das geplante, überregionales Radwegenetz fertig gestellt wird. „Es müssen alle mitmachen, dann macht es auch Sinn.“

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