Standortwechsel

Rofin-Baasel zieht nach Gilching

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Starnberg/Gilching – Die Firma Donauer Solartechnik war eines der ersten Unternehmen, das sich im Gewerbepark Gilching Süd ange- siedelt hat. Im Oktober 2013 meldete das Unternehmen Insolvenz an.

Doch Leerstand wird es nicht geben. Die Firma Rofin-Baasel Lasertech, eines der größten Unternehmen in Starnberg, zieht 2015 nach Gilching um. Der Gewerbestandort Gilching im Umfeld des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem ASTO-Park an der Zeppelinstraße in Gilching entwickelt sich immer mehr zu einem Anziehungspunkt international tätiger Unternehmen. Mit Einzug von Rofon-Baasel Lasertech kann sich die Gemeinde Gilching über ein weiteres Vorzeige-Technologieunternehmen und einen solventen Steuerzahler freuen. Für Starnberg kommt diese Entwicklung nicht unerwartet. Schon seit Jahren sucht Rofon-Baasel nach einer Möglichkeit in Starnberg, das auf drei Ortsteile zersplitterte Unternehmen mit insgesamt 285 Mitarbeitern in einem Gebäude zusammen zu legen. Als nun der Verkauf des relativ neuen Donauer-Gebäudes im Gewerbepark Gilching Süd publik wurde, ergriff Rofin-Baasel die Chance. Laut einem Firmensprecher sind noch diverse Umbaumaßnahmen notwendig, dann steht dem Umzug nichts mehr im Weg. Positiv sei außerdem, dass der Anfahrtsweg für die Mitarbeiter durch die neue Umgehungsstraße zwischen Starnberg und Gilching relativ kurz ist. Auch von München kommend sind es mit dem Auto über die vor der Haustüre liegende Autobahn nur rund zehn Minuten Fahrtzeit. Außerdem ist im kommenden Jahr eine neue Buslinie zwischen Starnberg und Gilching vorgesehen. Für die Kreisstadt bedeutet der Umzug, dass ab Mitte 2015 rund 7.000 Quadratmeter Flächen im Gewerbegebiet an der Petersbrunner Straße frei werden. Auch wenn der Wegzug des solventen Steuerzahlers für die Stadt Starnberg ein herber Schlag ist, es ist gleichzeitig eine gute Chance für ein neues Unternehmen, sieht es Christoph Winkelkötter von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Starnberg (gfw) positiv. Zumal sich bereits Interessenten gemeldet haben. „Wichtig war, dass Rofin-Baasel Lasertech nicht abwandert und innerhalb der Landkreisgrenzen bleibt“, betonte Winkelkötter.pop

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