Mit schnurrendem Motor über den See

Rechtzeitig zum Beginn der neuen Schifffahrtssaison erstrahlt die MS Bernried in neuem Glanz. Rund 350.000 Euro hat sich die Bayerische Seenschifffahrt die Generalrenovierung kosten lassen. Foto: Berger

28 Jahre hat die MS Bernried mittlerweile auf dem Buckel und der Zahn der Zeit hatte zum Schluss doch deutliche Spuren hinterlassen. Rund 350.000 Euro hat die Bayerische Seenschifffahrt nun investiert, um das Fahrgastschiff wieder auf Vordermann zu bringen.

Rund 70 geladene Gäste, darunter etliche Kommunalpolitiker aus dem Landkreis sowie den Nachbarlandkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau waren vergangene Woche der Einladung zur Präsentationsfahrt auf dem Starnberger See gefolgt. Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hob in seiner Ansprache die Beliebtheit der MS Bernried bei den Fahrgästen hervor. Und so sorgten nicht nur die regulären Linienfahrten, sondern auch diverse Feierlichkeiten über die Jahre hinweg für erhebliche Abnutzungserscheinungen. Von Ende 2010 bis kurz vor Beginn der diesjährigen Schifffahrtssaison wurde deshalb die MS Bernried für rund 350.000 Euro komplett renoviert. „Der Steuerzahler ist herzlich eingeladen, muss aber nicht die Kosten tragen“, betonte Fahrenschon. Finanziert wurde die Generalüberholung aus den laufenden Fahrgeldeinnahmen. Und so erstrahlt nicht nur die Inneneinrichtung in neuem Licht. Es wurden auch behindertengerechte Toiletten, neue Fußböden sowie Decken- und Wandverkleidungen samt Dämmung eingebaut. Auf dem neuesten Stand der Technik sind die elektronischen Einrichtungen, ebenfalls verbessert ist der Wirkungsgrad des Antriebs. „Sie hören ihn ganz leise schnurren“, so Fahrenschon. Frische Farbe sowie neue Bänke und Stühle auf dem Freideck runden die Renovierungsmaßnahmen ab. Insgesamt bietet die MS Bernried, die 1995 gebraucht erworben wurde, Platz für 180 Personen und eignet sich durch ihre Salonplätze nicht nur für Sonder- und Charterfahrten, sondern auch für Familienfeiern.

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