Ein "Signal für den Aufbruch"

Kürzlich lud die Geschäftsführung der DYNAMIC Systems GmbH zur Grundsteinlegung ihres neues Firmengebäude an die Inninger Straße nach Etterschlag ein. Harald Lossau begrüßte Vertreter der Politik, Wirtschaft und des Bauwesens. „Mit unserer Grundsteinlegung setzten wir ein Signal für den Aufbruch und wirtschaftliches Wachstum“, so der Geschäftsführer.

Das schlechte Wetter hielt die Gäste nicht ab mit zu feiern, wie auch die wirtschaftliche Großwetterlage das Unternehmen nicht darin gehindert hat, hier zu investieren. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung 1993 dem Systemgedanken rund um die industrielle Kennzeichnung verschrieben. DYNAMIC Systems produziert und vertreibt individuelle Komplettlösungen für automatisierte Kennzeichnungsaufgaben. Mittlerweile darf sich die Firma als eines der führenden Systemanbieter auf dem Gebiet der industriellen Kennzeichnungssysteme im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Weitere Expansion benötigt jedoch Platz. Nun setzt DYNAMIC Systems mit der Grundsteinlegung des neuen Firmengebäudes einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte. Im ersten Bauabschnitt mit knapp 3.000 Quadratmeter Nutzfläche sollen Vertrieb, Service, Produktion und Verwaltung für die industrielle Kennzeichnung unter einem Dach vereint werden. 1999 wurden die Betriebsräume vergrößert und die Firma zog von Herrsching nach Weßling. Nach weiteren zehn Jahren zieht das Unternehmen nun in eigene weitaus größere Räumlichkeiten. „Durch unsere langjährige Verbundenheit zum Fünf-Seen-Land freut es uns besonders, dieses Grundstück für unser Bauvorhaben erworben zu haben,“ so Lossau. Auf dem insgesamt 5.000 Quadratmeter großen Grundstück stand eine Produktionshalle, in der seit 1925 LKW-Anhänger produziert wurden. Besonders wichtig für Lossau ist, dass künftig unter einem Dach Vertrieb, Service, Produktion, Verwaltung und Testlabors vereint sind. Im neuen Firmengebäude soll die interne Kommunikation und eine starke abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. „Dies ermöglicht uns die Wertschöpfung, Innovationsfähigkeit und Liefergeschwindigkeit am eigenen Standort zu erhöhen“, betonte Lossau. Das Unternehmen setzt auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und sieht sich als verlässlicher und verantwortungsbewusster Arbeitgeber in der Region mit großem Wachstumspotential. „Abgesehen von den schwierigen Bodenverhältnissen, man sieht es an der schlechten Regenwasserwasserversickerung“, so Lossau, „ließ sich am neuen Standort Ökologie und Ökonomie für uns verbinden. Eine hochwertige Wärmedämmung erlaubt uns sogar um 40 Prozent besser zu sein, als die aktuell günstige Energiesparverordnung vorgibt.“ Lossau Dank galt der Gemeinde Wörthsee für ihre Unterstützung vor allem beim Thema Wasser und der Etterschlager Feuerwehr für die Überprüfung der Löschwasserkapazität. Neben der guten Verkehrsanbindung bietet der Standort vor allem gut qualifizierte Mitarbeiter, deshalb will sich das Unternehmen auch für ein verstärkt für Bildung und Arbeitsplätze einsetzen. „Wir wollen uns auch für ein weiteres Gymnasium im westlichen Landkreis Starnberg engagieren“. Aber auch die Internet-Breitbandversorgung für Etterschlag sei ein aktuelles Thema und müsse verbessert werden. Deshalb hofft der Geschäftsführer auf ein erfolgreiches Engagement der Gesellschaft zur Förderung der Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung (gfw) im Landkreis Starnberg, die sich für die Verbesserung der Breitbandversorgung einsetzt. Bürgermeister Peter Flach freute sich besonders, diesem so wichtigen Teil des Bauvorhabens beiwohnen zu können. „Es war ein weiter Weg, nicht von der Zeit aber von den Hürden. Vorschriften, Gesetze und das Problem mit der Wasserversickerung machten einen Strick durch die Rechnung. Aber letztlich haben wir es doch lösen können.“ Die Baugenehmigung liegt vor und nun hofft Flach, dass sich das Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu einem guten Gewerbesteuerzahler entwickelt. Als Geschenk überreichte der Rathauschef eine Ortschronik „1200 Jahre Etterschlag“. „Damit sie nachlesen können, auf welchem historischen Boden ihre Firma entsteht.“ In den Grundstein eingemauert wurden: eine Chronik der D´Donarbichler, eine Tageszeitung, Lossaus Visitenkarte, Unternehmensbroschüre, Formstanzteile sowie verschiedene Etiketten. Falls die Geschäftsleitung in schwierigen Zeiten Hilfe benötigt, überreichten die bei der Planung beratenden Architekten Christian Niederbürger und Richard Baumann einen Entscheidungswürfel.

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