Teilweise Vollsperrung

Stützmauern an der Söckinger Straße werden saniert

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Starnberg – Sie sind zwar nicht einsturzgefährdet, aber nach 100 Jahren in einem sehr schlechten Zustand: die Stützmauern an der Söckinger Straße in Starnberg.

„Die Stadt und wir sind uns einig, sie muss saniert werden“, so Bauoberrätin Stephanie Kürmeier vom Staatlichen Bauamt in Weilheim. Den Verlauf der vier Bauphasen hatte sie kürzlich zusammen mit Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger der Presse vorgestellt; Mitte Februar gab es nun in der Schlossberghalle eine Informationsveranstaltung für die Anlieger. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres werden sich die Maßnahmen zur Sanierung der Stützmauern hinziehen - unterteilt in vier Bauphasen. Beauftragt wurde die Nürnberger Firma Johann Walthelm GmbH. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, die sich die Stadt Starnberg und der Freistaat Bayern in etwa teilen werden. Anfang nächsten Monats soll es losgehen. Bis Mitte März werden die vorbereitenden Bauarbeiten an der westlichen Auffahrtsrampe zur Schlossbergstraße erledigt. Große Einschränkungen gibt es in dieser Zeit noch nicht, lediglich die westliche Rampe zur Schlossbergstraße ist gesperrt. Deutlich mehr Einschränkungen erwarten die Verkehrsteilnehmer dann von Mitte März bis Ende Juli, wenn die westlichen Stützmauern erneuert werden. Während dieser Zeit ist die Söckinger Straße dann komplett für Kraftfahrzeuge gesperrt. Dadurch entfällt auch die Zufahrt zur Mühlbergstraße und zur Schlossbergstraße. Das Finanzamt ist wie in Phase eins weiter nur über den Vogelanger und die Schlossbergstraße erreichbar. Lediglich die Fußgänger können weiterhin beide Rampen in Richtung Schlossbergstraße nutzen. Gewährleistet ist zudem eine Zufahrtsmöglichkeit für Notdienste. Bauphase drei widmet sich von Anfang August bis Anfang Dezember dann der Erneuerung der östlichen Stützmauer sowie der Fußgängerbrücke und der Söckinger Straße im östlichen Bereich. Damit ist die östliche Rampe zur Hauptstraße für Fußgänger nicht mehr passierbar, dafür kann der neu gestaltete westliche Teil der Baustelle vom Verkehr und den Fußgängern wieder genutzt werden. Der Vogelanger wird jedoch zur Sackgasse. Mit Beginn der vierten Phase im Frühjahr 2014 ist das Gröbste dann überstanden, da das Erstellen der Stützwand an der Schlossbergstraße keine Auswirkungen mehr auf den Verkehr auf der Söckinger Straße hat. Nicht passierbar sind jedoch der Vogelanger (bleibt weiter Sackgasse) und die östliche Rampe. Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird auch ein zwei Meter breiter Gehweg angelegt (bisher 80 Zentimeter), auf Höhe Mühlbergstraße eine Querungshilfe für Fußgänger angelegt, die Fußgängerbrücke sowie Entwässerungskanäle und Wasserleitungen neu gebaut und Spartenleitungen wie Strom und Kabel umgelegt. Auswirkungen haben die Bauarbeiten auch auf den ÖPNV, der umgeleitet werden muss. So nehmen die Linien 951, 959, 960 und 962 in Richtung Söcking dann die Route über die Hanfelder Straße/Josef-Fischhaber-Straße und treffen dort wieder auf die Söckinger Straße. Die Haltestelle „Frühlingsgarten“ wird an diesem Punkt verlegt. Von Söcking in Richtung Starnberg fahren die Busse über den Auersberg und die Oßwaldstraße. Die verlegte Haltestelle „Frühlingsgarten“ wird in dieser Richtung nicht angefahren. Zudem wird wegen der Umleitung der Busse die Josef-Fischhaber-Straße im Bereich zwischen Riemerschmidtstraße und Söckinger Straße zur Einbahnstraße Richtung Söckinger Straße. Entsprechende Fahrplanheftchen liegen unter anderem im Rathaus, der Vhs und Bücherei sowie den Banken aus. Stefan Berger

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