Sportvereine können sich freuen

Knapp 430.000 Euro an Zuschüssen für Planegger Vereine, Verbände oder Institutionen, die sich um Planegger Belange kümmern, haben die Mitglieder des Finanzausschusses in ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstagabend verteilt. Die Beträge orientieren sich an den Zuwendungen vergangener Jahre, beziehungsweise wurden an den zu erwarteten Aufwendungen berechnet. Vor allem die Sportvereine profitieren von dem Gemeindesäckel, erhalten sie – entsprechend der Mitglieder aus Planegg – nicht nur Betriebsmittelzuschüsse, sondern bekommen auch Geld für die Jugendarbeit.

So teilen sich alleine die Sportvereine 235.000 Euro an Betriebsmittelzuschüssen, wobei auf den Sportverein Planegg-Krailling knapp 89.000 Euro. Er ist denn auch mit 787 Mitgliedern und 340 Jugendlichen der größte Profiteur der Mittelverteilung. Auf den DJK Würmtal entfallen rund 45.000 Euro und auf den Turnverein Planegg-Krailling etwas mehr als 72.500 Euro. Selbst der Billardsportclub BSC Martinsried kommt in den Genuss von 235 Euro. Für die Jugendarbeit macht die Gemeinde noch einmal 100.000 Euro locker, die sich ebenfalls entsprechend der Mitgliederzahlen auf die Sportvereine verteilen. Den größten Posten von mehr als 42.000 Euro bekommt der Sportverein Planegg-Krailling, 29.300 Euro für den Nachwuchs erhält der Turnverein. Auch die Naturfreunde Würmtal können sich über einen Betriebsmittelzuschuss von 15.000 Euro freuen. 7.500 Euro, quasi außer der Reihe, erhält der Turnverein Planegg-Krailling von der Gemeinde für die Entsorgung von belastetem Material, das beim Bau der 400-Meter-Rundlaufbahn angefallen ist. Für die Renovierung der Rundlaufbahn hatte der Verein erst 2007 und 2008 einen Zuschuss von 220.000 Euro von der Gemeinde bekommen. Auch die Kirchen profitieren von dem Zuschusstopf der Gemeinde: Für die Sanierung des Kirchturms (veranschlagt waren 25.000, die Endabrechnung belief sich dann auf 68.000 Euro) bekommt das Katholische Pfarramt St. Elisabeth einen Zuschuss von 7.000 Euro. Für die Sanierung der Werktagskapelle war zunächst nichts vorgesehen, auf Initiative von Peter Heizer (FWD) soll es aber eine kleine Zuwendung von 1.600 Euro geben (fünf Prozent der Gesamtkosten). Das Evangelische Pfarramt Gräfelfing wird mit 27.000 Euro für die Spielkiste Planegg, 16.500 Euro für dieselbe Einrichtung in Martinsried und 1.800 Euro für die Anschaffung einer Lautsprecheranlage für das Dietrich-Bonhoeffer-Haus berücksichtigt. Der AWO-Kreisverband München Land erhält auch heuer für die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Planegg einen „fallbezogenen“ Zuschuss von 150 Euro pro Fall und Jahr; im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Planegg insgesamt 13.200 Euro (88 Fälle) an die Arbeiterwohlfahrt gezahlt. Für die Organisation der 100-Jahr-Feier bekommt die BRK-Bereitschaft Planegg/Krailling aus dem Gemeindesäckel 1.500 Euro als Jubiläumszuschuss. Die CSU-Fraktion scheiterte indes mit ihrem Antrag, jeweils im Vorjahr eingenommene Spenden der Bücherei zur Aufstockung des Haushalts zukommen zu lassen. Laut Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD) sei die Annahme von Spenden rechtlich „sehr problematisch“, als oberste Dienstherrin müsse sie zum Schutz der Mitarbeiter diesen Antrag ablehnen. Für Winfried Ferstl (CSU) ging es aber gar nicht einmal so sehr ums Geld, sondern um Spenden in Form von Büchern oder anderen Medien, bezeihungsweise um den Erlös aus dem Bücherverkauf. Schließlich verständigte man sich auf letztere Variante (10:0). po

Meistgelesene Artikel

Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit

Starnberg/Landstetten - Am heutigen Donnerstag, 12. Januar, ereignete sich, gegen 7.55 Uhr, auf der Ortsverbindungsstraße von Pöcking-Aschering nach …
Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit

Vor dem Spaß wurde aufgeräumt

Weßling – Wenn die Temperaturen in den Minusbereich rutschen, bricht bei so manch einem Weßlinger nervöse Vorfreude aus. Dann bringt er oder sie …
Vor dem Spaß wurde aufgeräumt

Als der Bauboom begann

Gilching – In der Gemeinde Gilching ist das Bauen ein fortwährendes Thema. Aktuell beklagen Anwohner in der Waldkolonie eine zunehmende Verdichtung. …
Als der Bauboom begann

Kommentare