Stadtmarketing

Koordination wird aufgeteilt

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Starnberg – Aus dem Starnberger Stadtmarketing-Verein ist die „Cityinitiative Starnberg“ geworden.

Mit der Umbenennung verbunden ist eine Umstrukturierung des bisherigen Marketingkonzepts. In Zukunft wird sich die Stadt mehr einbringen - und die Koordination wird aufgeteilt. So kümmern sich Stadtförderer Lars Werkmeister und sein Büroteam in einer neu eingerichteten Stabsstelle, deren Personal- und Bürokosten von der Stadt übernommen werden, künftig um Standortmanagement sowie um die Planung und Organisation von Groß-Veranstaltungen. Der Verein selbst wird künftig verstärkt die Interessen seiner Mitglieder vertreten und sich auf das Citymanagement konzentrieren. Einstimmig haben die Mitglieder einer entsprechenden Satzungsänderung in der vergangenen Woche zugestimmt. Ab Januar 2014 tritt der Stadtförderer in der zunächst auf zwei Jahre befristeten Stabsstelle seinen Dienst an und ist dann für das Standortmanagement zuständig. Damit soll der Branchenmix optimiert und Leerstand vermieden werden. Um die Finanzierung von großen Events wie „Eiszauber“ oder „Starnberg bewegt“ besser abzusichern, soll ein Projektfond eingerichtet werden. Bisher mussten die Geschäftsleute die Kosten tragen. Gefüllt wird der Fonds mit den Mitgliedsbeiträgen, die von der Stadt verdoppelt werden - allerdings bis maximal 40.000 Euro. Momentan nimmt der Stadtmarketing Verein 30.000 Euro jährlich an Beiträgen ein - diese sollen aber 2014 sinken. Einstimmig wurden die neuen Tarife angenommen, die je nach Betriebsgröße und Zahl der Mitarbeiter gestaffelt sind. Mit den günstigeren Beiträgen hofft Lars Werkmeister mehr Mitglieder gewinnen und bereits im nächsten Jahr die 100er Marke knacken zu können. Derzeit hat der Verein 70 Mitglieder. Zudem wird das Führungsteam von bisher drei auf fünf Mitgliedern aufgestockt - die Stadt hat dann zwei Sitze im Vorstandsteam. Wie Vorsitzender Gerald Funk erklärte, soll es in Zukunft mehr Einzelaktionen geben. Angedacht ist beispielsweise ein großer Adventskalender am Kirchplatz mit Gewinnen aus einer Losaktion oder eine Oldtimer-Aktion rund um die Autoschau. Mehr los sein soll auch während der Adventszeit, der für die Einzelhändler wichtigsten Zeit im Jahr. Geplant sind größere Aktionen. Was alles geboten wird, ist in einem Programmheft zu finden, dass noch in dieser Woche veröffentlicht werden soll. Für 2014 sind Projekte wie die Einführung einer „STAcard“ geplant, mit der Kunden Vergünstigungen bekommen - bis hin zu verbilligten Parkgebühren. Außerdem wird der Verein seine Mitglieder über die Fortschreibung des CIMA-Gutachtens informieren sowie über die Ergebnisse des Arbeitskreises Seeanbindung. In Workshops sollen die Mitglieder zudem neue Projektideen entwickeln. Sollte sich die nun beschlossene Aufgabenteilung innerhalb der nächsten zwei Jahre bewähren, ist angedacht, den Stadtmarketing-Verein eventuell in eine GmbH umzuwandeln.aj

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