Änderung Friedhofsgebühren

Grab für 74 Euro pro Jahr

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Starnberg – Der Starnberger Finanzausschuss hat ohne Gegenstimme bei den Grabnutzungsgebühren einen künftigen Kostendeckungsgrad von 80 Prozent empfohlen. Eine entsprechende Änderungssatzung wird nun von der Verwaltung entworfen und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Für das Gräberfeld „still geborenes Leben” werden allerdings auch künftig keine Gebühren erhoben. Um eine den rechtlichen Anforderungen genügende Gebührenkalkulation für das Bestattungswesen zu erhalten, hatte die Friedhofsverwaltung dem Büro Schneider & Zajontz einen entsprechenden Auftrag erteilt, dessen Ergebnis nun vorliegt. Die für Starnberg zu kalkulierenden Gebührenarten waren jeweils die verschiedenen Grabgebühren sowie die Gebühr für die Nutzung der Leichenhallen. Da der Friedhof als städtische Einrichtung dem Kostendeckungsprinzip unterliegt, wurde zunächst eine 100-prozentige Kostendeckung ermittelt. Hierbei würde ein Einzelgrab im Hanfelder Friedhof 93 Euro pro Jahr kosten (alle anderen Friedhöfe 92 Euro pro Jahr). Allerdings bleibt es den jeweiligen Friedhofsträgern überlassen, die Gebühren sozialverträglich zu gestalten und dem Friedhofsetat einen Zuschuss aus dem allgemeinen Haushalt zuzuführen. Schneider & Zajontz haben sowohl Vorschläge für einen Kostendeckungsgrad von 90 als auch 80 Prozent erarbeitet. Insgesamt liegt der Deckungsbedarf bei 401.451 Euro für die Gräber und 69.209 Euro für die Leichenhallen. Der Haupt- und Finanzausschuss sprach sich geschlossen für eine Empfehlung von 80 Prozent aus. Sollte der Stadtrat dem folgen, dann ergibt sich ein Kostendeckungsgrad von 321.160 Euro bei den Gräbern und 55.367 Euro für die Leichenhallen. sb

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