727 Unterschriften gegen Funkmasten

Die Initiative „Alersberg“ hat am vergangenen Freitag 727 Unterschriften gegen die Errichtung eines neuen 38 Meter hohen Funkmasten in 70 Meter Abstand zur Wohnbebauung an Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger übergeben. „Wir sind mit diesem Vorhaben nicht einverstanden und fordern von der Stadt Starnberg, die aktuelle Standortentscheidung zu korrigieren“, so die Forderung der Gartenstadtbewohner in Söcking.

Bei einem ersten Meinungsaustausch am vergangenen Freitag im Rathaus verwies der Sprecher der Initiative „Alersberg“, Lothar Köhler deutlich auf die überwältigende Geschlossenheit der Bewohner, die eine Sendemastanlage in unmittelbarer Nähe zu ihren Wohnhäusern strikt ablehnen (auch Johannes Heesters und seine Frau Simone Rethel waren dem Aufruf der Initiative gefolgt und hatten sich gegen den Standort des Sendemasten ausgesprochen). Deutlich machte Köhler aber auch, dass die Söckinger nicht gegen den für die Rettungsdienste notwendigen BOS-Digitalfunk oder den Mobilfunk sind – nur eben an einem bürgerverträglicheren Standort. In einem Positionspapier fordert die Initiative unter anderem: „Kein Funkmast auf dem Alersberg“ – „gezielte Auswahl alternativer Standorte für Funkmasten in ausreichender Entfernung zu Wohngebieten unter Berücksichtigung der Belange der Bürger“ – „Berücksichtigung von Gesundheitsschutz und dem Werterhalt der Grundstücke“ sowie „rechtzeitige aktive Information und Beteiligung der betroffenen Bürger vor Beschlussfassung“. Laut Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger soll noch im April eine Bürgerversammlung in Söcking zu diesem Thema stattfinden. Der ursprünglich für Ende März geplante Termin wurde aufgrund der Osterferien verschoben.

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