Wasserwacht Buch

Längst mehr als nur Wasserretter

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Buch – Auf der Jahresversammlung wusste der Vorsitzende Jens Moeller der Wasserwacht-Ortsgruppe Buch viel Gutes aus dem vergangen Jahr zu berichten.

Unter anderem, dass sich das dritte Kind von Markus Mair just am heutigen Tag angekündigte hatte, sodass der Jugendleiter leider nicht im Haus der Vereine anwesend war. Für den Nachwuchs ist somit gesorgt. Die Bilanz der Freiwilligen kann sich sehen lassen: die 21 Aktiven leisteten rund 3.000 ehrenamtliche Stunden an 40 Einsätzen, die Ortsgruppe schreibt schwarze Zahlen, der Sanitärraum wurde renoviert und neben der Arbeit stand 2014 auch viel Freude und Leidenschaft auf dem Programm. „An den Einsätzen sieht man, dass der Sommer schön war“, sagte der Vorsitzende Moeller. In Zahlen ausgedrückt sind das im Vergleich zum vergangenen Jahr genau die Hälfte. Das liege an den wenigen Badegästen, so der Vorsitzende. Dafür kamen die Wassersportler in dem stürmischen Sommer ganz auf ihre Kosten. Dem einen oder anderen mussten die Aktiven zur Hilfe eilen. Außerdem galt es, sechs gestrandete Boote zu bergen. An einem im Schlick festgefahrenen Slipgerät konnte die zufällig anwesenden Teilnehmer eines Tauchkurses gleich praktische Erfahrungen sammeln. Neben Bergung und Rettung hat sich die Ortsgruppe der Umwelt verschrieben, für die die Helfer rund 140 Stunden einsetzten. Etwa am „Ramada“, an dem vierzig Unermüdliche alle unerwünschten Hinterlassenschaften zwischen Stegen und Breitbrunn von den Spazierwegen pflückten. Mit von der Partie waren zehn Jugendliche. Auf ihrer Ausbildung liegt im laufenden Jahr wieder der Fokus. Mit Spiel und Spaß werden sie an die Aufgaben der Retter heran geführt. So durften sie im Kinderkino einen Film anschauen und bekamen „Popkorn und Chips bis zum Abwinken“, erklärte Marion Mair am Abend, die stellvertretend durch das Jahr 2014 der Jugendabteilung führte. Neben Schwimmtraining oder dem Vatertags-Kinder-Fußballfest nahmen sie auch am Dreikampf im Silberfasan teil – und das mehr als erfolgreich: Die Brüder Lukas (10) und Johannes (9) Mair sowie Julian Schilcher (10) belegten die ersten drei Plätze in der Ortsgruppe. In der Mannschaftswertung standen sie auf den hervorragenden Plätzen 4, 9 und 20 und stellten damit die Erwachsenen „dieses Jahr ins Eck nei“. Als Belohnung gab es am Ende des Abends einen eigenen Pokal und einen Eisgutschein – und für den nächsten Wettkampf plant Johannes seinen Bruder hinter sich zu lassen. Innings Bürgermeister Walter Bleimaier zeigte sich mehr als zufrieden mit der Jugendarbeit der Wasserwacht und freute sich über die aktiven Mitglieder, die sich seit Jahren für das Allgemeinwohl einsetzen. Denn, schließlich führe nur „Kontinuität zu Stabilität“. mk

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