Wechsel bei der Wasserwacht

Das verjüngte Vorstands-Team der Wasserwacht Feldafing mit Geehrten: (v.li): Der neue Vorsitzende Markus Schmolz, Michael Rudy (neuer Stellvertreter), Joanna Maier (fünf Jahre), Maximilian Reiser (stellvertretender Jugendleiter), Korbinian Sontheim (neuer Technischer Leiter und Ehrung für fünf Jahre), Hans-Ulrich von Plessen (Medaille in Gold), Franz Spindler (stellvertretender Technischer Leiter und Auszeichnung für zehn Jahre) sowie Jugendleiter Elöd Berekmery (20 Jahre). Foto: Jaksch

Die Wasserwacht Feldafing startet mit einem verjüngten Vorstands-Team in die diesjährige Badesaison. Turnusmäßig wären erst in zwei Jahren Neuwahlen nötig gewesen. Doch der bisherige Vorsitzende Ulrich von Plessen war aus beruflichen Gründen und dem damit verbundenen Zeitmangel zurückgetreten, was eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Folge hatte. Als sein Nachfolger wurde der bisherige Technische Leiter, Markus Schmolz, zum Vorsitzenden gewählt.

Gleichzeitig nutzte die Wasserwacht die außerordentliche Neuwahl, um insgesamt das Vorstands-Team zu verjüngen. Mit Ausnahme von Jugendleiter Elöd Berekmery und Kassenwartin Sandra Schmolz wurden alle Ämter neu besetzt. Als neuer Stellvertreter fungiert nun Michael Rudy, neuer Technischer Leiter ist Korbinian Sontheim. Insgesamt konnte die Wasserwacht Feldafing auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. So wurde die lang ersehnte neue Rettungsstation im Mai endlich eingeweiht (wir berichteten). Für den Bau leisteten die Mitglieder insgesamt 1.493 Stunden. Außerdem gab es 2010 keine Totenbergung zu verzeichnen, was laut dem Vorsitzenden Markus Schmolz ein Beweis für die gute Arbeit der Wasserwacht ist. Insgesamt beinhalteten die Einsatzzahlen einen hohen Anteil an Erste Hilfe-Leistungen (34 mal). Zudem gab es zwei Helfer vor Ort Einsätze - vier Sachbergungen sowie neun Einsätze, bei welchen der Rettungsdienst alarmiert wurde, vier Einsätze mit Booten und fünf SEG Einsätze. 57 mal rückte die Wasserwacht im vergangenen Jahr mit dem Wasserrettungsboot aus - acht mal mit Rettungstauchern. Zudem leisteten die insgesamt 36 Aktiven und fünf Jugendliche (59 Fördermitglieder) 3.504 Stunden Wach- und Sanitätsdienst - waren 18 Stunden als Helfer vor Ort - kümmerten sich 102 Stunden um Natur- und Umweltschutz, investierten 495 Stunden für Mittelbeschaffung sowie 867 Stunden für die Aus- und Fortbildung. Für das laufende Jahr haben sich die Wasserwacht-Mitglieder vorgenommen, das finanzielle Minus durch den Bau der neuen Rettungsstation, wieder aus zu gleichen.

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