Den Werson-Park verschönern

Dem geplanten Park rund um das Wersonhaus wurde zugestimmt. Foto: Polster

Gegen die Stimmen der CSU wurde in der Bauausschusssitzung in Gilching der Neuanlage des Parks rund um das historische Wersonhaus an der Brucker Straße zugestimmt. Rund 50.000 Euro sind dafür eingeplant und auch schon im Haushalt 2011 vorgesehen. Stellvertretender Bürgermeister Richard Schlammerl hofft dennoch auf diverse Einsparungen.

„Ich denke, dass wir unter diesem Betrag bleiben. Es ist aber wichtig, nachdem wir das Wersonhaus aufwändig restauriert haben, auch den Park zu verschönern, damit es ein richtiger Hochzeitsgarten wird.“ Unter anderem soll der seit Jahren verwilderte Garten gepflegt, ein zweiter Zugang geschlossen und ein gepflasterter Vorplatz angelegt werden. Außerdem ist geplant, das kleine Wegerl zwischen Eingang und Standesamt zu verbreitern. „Damit das Brautpaar auch nebeneinander zum Ja-Wort marschieren kann“, hatte Bürgermeister Manfred Walter bereits im Vorfeld erklärt. Thema in der Bauausschusssitzung waren außerdem die Heizsysteme der im Bau befindlichen Krippe beim BIV am Haidwiesenweg und des Kinderzentrums am Abenteuerspielplatz. „Aus umwelttechnischen Gründen sollten ja die zwei neuen Einrichtungen durch ein Wärmepumpensystem geheizt werden“, erklärte Schlammerl. Bohrungen jedoch haben ergeben, dass auch bei 16 Meter Tiefe noch kein Grundwasser vorhanden ist. „Es war ja eigentlich bekannt, dass in der Gegend um die Waldsiedlung mächtige Kiesschichten vorhanden sind und der Grundwasserspiegel erst in frühestens 18 bis 20 Meter zu finden ist.“ Nun soll die Krippe beim BIV-Kindergarten mit einer Pellet-Heizung ausgestattet werden. Für das Kinderzentrum zwischen James-Krüss-Grundschule und Kletterhalle, in dem ein Kindergarten, ein Hort und das Büro des Abenteuerspielplatzes untergebracht werden, wird noch nach einer geeigneten und umwelttauglichen und Kostensparenden Heizung gesucht. Der Bau des Kinderzentrums soll im Laufe des Jahres gestartet werden. „Die Baugenehmigung ist bereits da. Jetzt müssen wir nur noch die Arbeiten ausschreiben“, sagte Schlammerl.

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