Bau der Westumgehung

Anders als von Kritikern erwartet, wird es am so genannte Röchner-Knoten in Gilching nach dem Bau der Westumgehung keine Probleme geben. Eine Verkehrs-Simulation widerlegte die Befürchtungen. Lediglich für querende Fußgänger und Radfahrer soll noch eine sichere Lösung erarbeitet werden. 

   Aufgrund eines Antrags von Herbert Gebauer (Grüne) wurde erneut ein Gutachten in Auftrag gegeben, das ausschließlich die strittige Kreuzung Röchner-Knoten zum Inhalt hatte. Ergebnis war eine Verkehrsimulation, die Tom Seufert vom Ingenieurbüro Obermaier am Dienstag dem Gremium vorstellte. Berücksichtigt wurden sämtliche Verkehrszählungen, auch zu Spitzenzeiten und Prognosen bis zum Jahr 2025.  „Die Anbindung ist leistungsfähig. Wenn nicht etwas Außergewöhnliches passiert, gibt es auch keine Staus auf der Landsberger Straße“, stellte Seufert fest. Wie berichtet, soll auf der Westumgehung der Verkehr aus Richtung Alling um Gilching herum und auf die Autobahn München-Lindau geleitet werden. Ende der Trasse ist bei der Tankstelle an der Autobahn-Anschlussstelle Röchner-Knoten. Hier gab es allgemein Befürchtungen, dass sich der Verkehr dort bis in den Ort Gilching hinein staut. Zumal mittlerweile die einstige Kreisverkehrs-Lösung einer Ampellösung gewichen ist. Mit der Begründung, dass eine Ampelschaltung entsprechend dem Verkehr angepasst werden kann und damit leistungsfähiger ist. „Ich bin froh, dass endlich mal plastisch dargestellt wurde, wie sich das Verkehrsaufkommen entwickelt“, zeigte sich Martin Fink (CSU) von der Simulation begeistert. Auch davon, „wie reibungslos das alles abläuft“. Probleme bereiten dem Gremium lediglich der fußläufige Verkehr und die Radfahrer. Geprüft werden soll nun, ob eine Geh- und Radweg-Unterführung sinnvoll und auch bezahlbar ist. Ein weiteres Thema in der Ratssitzung war der Ausbau der Autobahn München-Lindau von derzeit vier auf sechs Spuren. Anwohner in Geisenbrunn hatten auf der Ortsteilversammlung Antrag auf ein unabhängiges Lärmgutachten gestellt. Die Kosten dafür gab Bauamtsleiter Max Huber mit rund 25.000 Euro an. Fink erinnerte daran, dass im Planfeststellungsverfahren im Jahre 1970 beim Bau der Autobahn diese ursprünglich tiefer gelegt werden sollte. „Wir sollten prüfen, warum dies nicht geschehen ist. Vielleicht könnten wir da anknüpfen.“ Dorothea Heutelbach (CSU) regte zudem an, aktuelle Unterlagen von der Autobahndirektion anzufordern. „Wir müssen ja das Rad nicht immer wieder neu erfinden.“ Beschlossen wurde, die Kosten für ein Gutachten zu ermitteln, auch unter Berücksichtigung bereits vorhandener Daten.

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