Es wird regnen

Feucht und ungemütlich

+
Für Wanderer nach Andechs könnte es heuer feucht werden. Glaubt man Josef Jägerhubers sen. Wetterprognosen, erwartet uns eher ein verregnetes Jahr.

Starnberg – Alle Jahre wieder wartet der Starnberger Hobby-Meteorologe Josef Jägerhuber sen. mit seinen Wetterprognosen auf. So viel vorweg: Wer eine Fernreise plant, sollte diese unbedingt heuer unternehmen.

Jägerhuber erwartet ein eher verregnetes Jahr.Das neue Jahr hat so begonnen wie das alte aufgehört hat: windig und verregnet. Der Dezember war mit 19 „Niederschlagstagen“ mit rund 25 Zentimeter Schnee, so Josef Jägerhuber sen., genauso schlecht wie der Januar. An 157 Tagen hat 2012 der Starnberger Schnee und Regen verzeichnet, das „Merkur-Jahr 2012“ sei im Vergleich der vergangenen 50 Jahre mit durchschnittlich 166 Tagen Niederschlag „als ziemlich normal zu bezeichnen“. Exakt 1.204 Liter Regenmenge pro Quadratmeter hat Jägerhuber in den vergangenen zwölf Monaten gemessen. Zum Vergleich: 2011 waren es 1.126, vor zwei Jahren 1.112 Liter. Als die trockensten Monate nennt er den März und den Oktober. „Im Großen und Ganzen war das Merkur-Jahr 2012, wie von mir in der Vorschau prognostiziert, ziemlich feucht und kühl, was die Messdaten ersichtlich machen“, fasst Jägerhuber zusammen.Und es bleibt wie es ist. In seiner „unverbindlichen Wettervorhersage für 2013“ macht der Starnberger wenig Hoffnung auf Änderung. Jägerhuber bemüht wieder die Statistik, freilich seine eigene. Im März beginnt wieder ein sogenanntes Mondjahr, das in aller Regel („freilich ohne Gewähr“) mit viel Regen aufwartet. Kleines Trostpflaster für alle Wintersportler: Der Januar, man will es kaum glauben, soll noch sehr winterlich werden. Josef Jägerhuber rechnet in der zweiten Monatshälfte mit ergiebigen Schneefällen, die auch entsprechende „Kältegrade“ nach sich ziehen. Diese Witterung werde sich im Februar fortsetzen. „Es wird voraussichtlich ein schöner Wintermonat, bei dem die Ski- und Eisfreunde auf ihre Kosten kommen werden.“Der Frühling wird sich spürbar wohl erst in der zweiten Aprilhälfte ankündigen, zuvor regieren viel Schnee und später ergiebige Regenfälle. In der ersten Maiwoche rechnet Jägerhuber, neben einigen Gewittern, mit schönen und warmen Tagen. Doch in der zweiten Monatshälfte wie auch für den gesamten Juni muss mit teils heftigen Niederschlägen gerechnet werden. Richtig Sommer ist es gerade einmal im Juli, „mit grosser Hitze in der zweiten Hälfte“, so Jägerhuber. Und für den August sieht er, bis auf ein paar wenige hochsommerliche Tage, ganz schwarz. In den letzten 14 Tagen soll sich gar der Herbst ankündigen. Keine nennenswerte Besserung im September, während der Oktober dann etwas versöhnlicher startet. Zum Monatsende könnten „hier schon erste Schneefälle eingelagert sein“, so Jägerhubers Prognosen. Nebel, Regen, Schnee – für den November zeichnet er – wie schon für den August – ein düsteres Bild, auch der Weihnachtsmonat Dezember wird alles andere als winterlich. „Mehr feucht als trocken, der Sommer kommt sehr spät und der Herbst wiederum sehr früh“, lautet seine Zusammenfassung für das soeben begonnene Jahr. O. Puls

Meistgelesene Artikel

Auftakt der Feierlichkeiten zum 1275. Geburtstags Tutzings

Tutzing – Zu ganz besonderen Anlässen kann die Gemeinde Tutzing die ansonsten verpachtete Kustermann-Villa für eigene Veranstaltungen nutzen - und so …
Auftakt der Feierlichkeiten zum 1275. Geburtstags Tutzings

Vor dem Spaß wurde aufgeräumt

Weßling – Wenn die Temperaturen in den Minusbereich rutschen, bricht bei so manch einem Weßlinger nervöse Vorfreude aus. Dann bringt er oder sie …
Vor dem Spaß wurde aufgeräumt

Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit

Starnberg/Landstetten - Am heutigen Donnerstag, 12. Januar, ereignete sich, gegen 7.55 Uhr, auf der Ortsverbindungsstraße von Pöcking-Aschering nach …
Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit

Kommentare