Zum zehnjährigen Jubiläum

Die Landkreisbürgermeister freuten sich: Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens schüttete die „Stiftung der Kreissparkasse Starnberg“ die stolze Summe von 101.900 Euro an die Landkreisgemeinden aus. Foto: Jaksch

Zehn Jahre gibt es nun schon die „Stiftung der Kreissparkasse Starnberg“. Anlässlich dieses Jubiläums schüttete die Bank in der vergangenen Woche den Rekord-Betrag von 101.900 Euro aus - an die Landkreisgemeinden plus die Gemeinde Seeshaupt. Sie bekamen pro Einwohner 90 Cent, um mit der Finanzspritze Projekte innerhalb ihrer Kommune zu fördern.

Der Betrag 90 Cent errechnet sich aus der Einwohnerzahl des Landkreises abzüglich der Einwohner der Gemeinde Gauting. Die Würmtalgemeinde fiel aus der Jubiläumsausschüttung heraus, weil sie über eine eigene Sparkassenstiftung verfügt. Dafür kam die Seegemeinde Seeshaupt in den Genuss eines Zuschusses, da sie zum Geschäftsgebiet der ehemaligen Kreissparkasse gehörte. Mit 1.000 Euro förderte die Bank außerdem das „China-Projekt“ des Landschulheims Kempfenhausen. Nach der Fusion der Kreissparkasse Starnberg mit der Kreissparkasse München im Frühjahr 2000 wurde sechs Monate später die „Stiftung der Kreissparkasse Starnberg“ gegründet. Damit wollten die Verantwortlichen sicher stellen, dass auch nach der Fusion im Geschäftsbereich Starnberg Geldmittel für soziale, kulturelle und sportliche Projekte zur Verfügung stehen. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, die Förderung von Bildung, Völkerverständigung und Heimatpflege sowie die Förderung des öffentlichen Wohlfahrtswesen im Geschäftsgebiet der ehemaligen Kreissparkasse Starnberg. „Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren hat die Stiftung insgesamt 295.000 Euro an Institutionen und Vereine im Landkreis Starnberg ausgeschüttet“, freute sich Landrat Karl Roth bei der Übergabe der Schecks an die Landkreisbürgermeister. Um für das Jubiläumsjahr einen hohen Betrag ausschütten zu können, hatte der Vorstand der Stiftung - bestehend aus dem Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden, Landrat Karl Roth sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Bank, Anton Hummer und Abt Johannes Eckert - seit vier Jahren Rücklagen gebildet.

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