Zonta Club

Siegerinnen der gerechten Sache

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Feldafing – Die Neuseeländerin Lynn McKenzie ist Präsidentin von „Zonta International“ und 54 Jahre alt – und somit älter als viele Frauen in Ländern der Dritten Welt.

Ein einfacher Vergleich, der mehrfach schockiert und deren Ursache unter anderen in der schlechten medizinischen Versorgung liegt. Fakt ist, dass Frauen auch heute noch weltweit diskriminiert und ausgestoßen werden. Sogar in Deutschland gibt es noch zahlreiche Unternehmen, bei denen eine Arbeitnehmerin weniger Lohn erhält als ein für gleiche Leistung bezahlter Kollege. Vor knapp 100 Jahren haben sich berufstätige und engagierte Frauen zusammengetan und „Zonta“ gegründet, die bis heute aktiv für die Rechte des „schwachen“ Geschlechts in wirtschaftlicher, politischer und auch gesellschaftlicher Hinsicht einsteht. Mit Projekten wie Edutanement konfrontiert die Nicht-Regierungsabhängige Organisation (NGO) die Öffentlichkeit mit bestürzenden Bildern der Rechtlosen und Unterdrückten. In besonders betroffenen Gebieten stoßen sie mit Hilfsprojekten vor, bilden Hebammen und Ärzte für eine bessere medizinische Versorgung aus, unterstützen mit Stipendien Frauen auf der ganzen Welt. Die jüngst im Hotel Kaiserin Elisabeth vergebene Auszeichnung „Young Women in Public Affairs Award“ soll das Selbstbewusstsein von Schülerinnen stärken und sie animieren, auch in Zukunft für ihre ideellen Werte einzustehen. „Ziel ist es, Frauen Mut zu machen sich einzusetzen, ihnen sozusagen Wind unter die Flügel zu geben“, erklärte Barbara Devin, Vizepräsidentin des 1998 gegründeten „Zonta Fünf-Seen-Land“. Strahlende Siegerinnen waren Hannah von Czettritz und Clara König vom Starnberger Gymnasium und Arberie Hakaj und Martha Schunk vom Klenze Gymnasium in Mün-chen. Nicht nur überzeugten die Jury ihre guten Noten, sondern vor allem ihr soziales und politisches Engagement. Jede der 11.-Klässlerinnen bringt sich im öffentlichen Leben ein. Während die eine für mehr soziale Gerechtigkeit im Schulsystem kämpft, ergreift die andere Partei für die Umwelt und noch eine andere gründete kurzerhand einen Verein, in dem alle Themen an- und auch ausgesprochen werden können. „Zonta“ sei im übertragenen Sinn der Anwalt aller Frauen, so Devin. Und auch die vier jungen Damen haben die Gerechtigkeit im Blick, sind somit ein Lichtblick für eine bessere Welt. Michèle Kirner

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