10770 Besucher bei Weilheimer Autoschau

Auf drei Fakten dürfen sich die Besucher der Weilheimer ADAC Auto- und Motorradausstellung verlassen. Der Auftakt ist samstags pünktlich um 10 Uhr, die Information umfassend und das Wetter wankelmütig mit Trend zum Schnürlregen. Nach dem sonnigen Auftakt trübte sich das Wetter auch diesmal ein und mit ihm die Schaulaune. Die Rekordzahlen des Vorjahres wurden nicht erreicht, die Besucherzahl sank um 4050 auf 10770.

Vergangenes Wochenende wurde die Kreisstadt Weilheim gleich mit drei Highlights – der „3.KultUHRNacht“ am Samstag sowie dem Palm- und Bauernmarkt und der 34. Auto- und Motorradausstellung – ihrem Anspruch voll gerecht. Künstler, Aussteller und Händler nahmen das nasskalte Wetter gelassen hin und packten ihre Regenschirme aus. Dabei konnte sich das Angebot sehen lassen. Die insgesamt 34 Pkw-, Lkw- und Motorradhändler rund um die Hochlandhallen und auf dem Volksfestplatz glänzten mit den auf Hochglanz polierten Modellen und Neuheiten 35 verschiedener Hersteller. Dazu stellten Versicherungen, Banken und Sachverständige ihre Dienstleistungen vor. Bürgermeister Markus Loth beurteilte in seiner Eröffnungsansprache die diesjährigen Rahmenbedingungen als günstig. Dazu trage die Abwrackprämie sicher ebenfalls ihren Anteil bei, erklärte er und verwies auf das kürzlich erworbene kleine Zweitfahrzeug für die eigene Familie, das einen 23 Jahre alten Golf ersetzt. Vor allem Klein- und Mittelklassefahrzeuge standen bei den 4990 Besuchern des ersten Tages und bei den 5780 Ausstellungsbummlern am Sonntag im Trend. Der Fokus lag auf den verbrauchsarmen, umweltfreundlichen Fahrzeugen. „Wir haben in allen Klassen Interessenten, doch der Schwerpunkt geht in Richtung klein und innovativ“, hieß es bei Opel. Ein Toyota-Repräsentant urteilte ähnlich. „Unsere Einstiegsmodelle werden stark hinterfragt. Wir sind zufrieden. Vom Jammern wird auch nichts besser“, lautete die Antwort. Kritisch ins Jahr 2009 blickt der Geschäftsführer des Autohauses Auto & Service. „Das Jahr begann sehr positiv im Kleinwagenbereich. Ich denke aber, es wird insgesamt schwierig. Das dicke Ende kommt noch“, prognostizierte Magister Martin Stummer. Diejenigen die dennoch gekommen waren, fühlten sich bestens informiert und nutzten die Gelegenheit zu Fachgesprächen und Sitzproben. „Gegen die schlechte Witterung waren wir machtlos, aber die Händler und wir waren am Ende zufrieden“, zog Ausstellungsleiter Fritz Bentenrieder am Morgen danach Bilanz.

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