"1 200 Tage lang gewachsen" – AbsolventInnen der Weilheimer Mittelschule gehen eigene Wege

Brigitte Bock und Berhard Bürger begleiteten die vier besten SchülerInnen eine lange Zeit durch das viele Lernen. V.li.: Schulbester Paliogiannis Hrisovaladis (Notendurchschnitt 1,2), Sandra Wolf (Schulbeste mit 1,4), Denise Dörfler und Michael Lagutin. Foto: Jazbec

Sogar sechs Lehrer von verschiedenen Grundschulen waren gekommen, um zu sehen, welche ihrer ehemaligen SchülerInnen denn nun in das Berufsleben einsteigen und wer von ihnen noch weiter die Schulbank drücken wird. 104 Absolventen verabschiedeten Rektor der Mittelschule Bernhard Bürger, Brigitte Bock vom Förderverein sowie Konrektor Jürgen Werle am vergangenen Donnerstag in die Zukunft.

Nicht nur die Sporthalle wurde von den Schülern hübsch geschmückt, auch die Absolventen putzten sich heraus. Mädchen in Tracht und schönen Abendkleider und Jungs in Anzügen kamen zu ihrer persönlichen „Preisverleihung“. Auch Schulreferent Klaus Gast und der zweite Bürgermeister Ingo Remesch kamen zur Wilhelm Conrad Röntgen-Mittelschule. „Ich gratuliere den Absolventen. Ihr habt nun einen Lebensabschnitt erreicht, auf den ihr sehr stolz sein könnt“, sagte Gast. Auch Bürger blieb, wie er sagte, „die Spucke weg“, als er soviel „Edelheit“ sah. In seiner Rede verglich er seine Schüler mit heranwachsenden Pflanzen. „Ihr hattet 1 200 Tage Wachstumszeit. Ein bisschen ziehen, schieben, pflegen, stutzen und gehen lassen, und wie man sieht, hat es funktioniert“, lächelte er. Nach zwei schönen Klavierstücken von Verena Riediger aus der 8b verteilte Brigitte Bock die Zeugnisse. Einige der 24 Schüler der M-Klasse, also zehnten Klasse, werden weiter in Schule gehen. Einer davon ist Joshua Colley Brown. „ Ich gehen auf die FOS. Ich habe mich für den Sozialzweig entschieden“, erklärte er. Auf die Frage, was ihm denn besonders in Erinnerung bleiben wird, grinste er und sagte: „Die Abschlussfahrt nach Rom.“

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