34410 Besucher trotz Krise – ORLA: Bestes Wetter, mehr Interessierte als vor zwei Jahren

FDP-Wirtschaftsminister Martin Zeil fungierte als Schirmherr der 17. Oberlandausstellung. Ebenfalls konnte man dort der Bayerischen Milchkönigin und Starkoch Alfons Schuhbeck begegnen, Torten ersteigern, mit der frisch gebackenen „Miss Oberland“ und mit Organempfängern sprechen.

Es wurde Mode professionell vorgeführt, bei Gesundheits- und Energievorträgen Fachwissen vermittelt und von 310 Ausstellern eine innovative Produktpalette vorgestellt. Dass dieses bunte Angebot mit 34410 Besuchern honoriert wurde, freute die Ausstellungsleitung und Anbieter. „Höchst zufrieden“ ist Josef Albert Schmid, Projektleiter des Veranstalters JWS Messe- und Ausstellungsorganisation Schmid GmbH. Bei Kaiserwetter tummelten sich an fünf Tagen mehr Besucher auf der ORLA als vor zwei Jahren – „ein Wahnsinn in der Krisenzeit!“. Schmid, der viele Ausstellungen organisiert, versucht zu ergründen, weshalb die ORLA „etwas ganz Besonderes“ ist. „Jeder strengt sich an“, sagt er – vom Kreisjugendring, der die Halle während der Ausstellung dreimal anders gestaltete bis zu den Vertretern der Landwirtschaft, die sich mit dem Motto „Landlust im Pfaffelwinkel“ identifizierten und mit Wettbewerben, Gaumenfreuden und Infos über die aktuelle Situation für ihren Berufsstand warben. Viele Besucher seien in Tracht gekommen, was Schmid mit der Wertschätzung der ORLA erklärt. Innovative Produkte der motivierten Aussteller seien es zudem gewesen, die am Samstag fast 12500 und am Sonntag über 12750 Besucher zu einem Rundgang durch zwölf Hallen und das Freigelände bewogen. Auch Aussteller Ludwig Bindl aus Weilheim zeigte sich überaus zufrieden und hofft auf Folgegeschäfte. 2011 wird es für Besucher und Aussteller ein Wiedersehen in Weilheim geben, weiß Schmid. Auch eine „Miss Oberland“ wird erneut gekürt, dann bereits tagsüber, damit neben der Miss-Wahl auch die Ausstellung besucht werden kann.

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