40000 Euro-Spende für Gemeindehaus

Die Freude stand Dr. Rainer Mogk förmlich ins Gesicht geschrieben: „Einen so hoch dotierten Scheck hab´ ich noch nie in der Hand gehabt“, scherzte der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, als ihm die Vertreter des „Vereins der Förderer des evangelischen Gemeindezentrums“ einen Obolus von 40 000 Euro überreichten.

Der Spendenbetrag soll überwiegend für die Innenausstattung des neu errichteten Gemeindehauses verwendet wer- den. Erst kürzlich wurden neben 100 Stapelstühlen und 15 Klapptischen Schallschutzvorhänge für eine bessere Akustik, dimmbare Lampen, Jalousien sowie ein Eichenparkett angeschafft. Pfarrer Mogk lobte ausdrücklich das Engagement des im März 2004 gegründeten Vereins, der mit seinen 62 Mitgliedern in „enormem, schier unermüdlichen Einsatz“ durch zahllose Benefizkonzerte, Hobbykünstlerausstellungen, Einzelspenden und Mitgliedsbeiträge Geld angespart habe. Insgesamt schlug das neue Gemeindezentrum mit rund 520000 Euro Baukosten zu Buche, wobei die Landeskirche 200000 Euro Zuschuss zugesagt hat und 650 Stunden Eigenarbeit geleistet wurden. In den nächsten Jahren hat die Kirchengemeinde noch 25000 Euro Restschulden abzustottern, weshalb der Förderverein weiter aktiv bleiben will. „Wir wussten nicht so recht, was auf uns zukommt. Aber wir haben sehr viele Geldquellen aufgetan“, lautet Vereinsvorstand Dr. Ernst Ursels positives Zwischenfazit. Seit seiner Einweihung im Frühjahr 2008 wird das Gemeindehaus rege genutzt und bietet laut Mogk „Krabbelkindern bis Hochbetagten ein regelmäßiges Zuhause“. Neben den Treffen zweier Mutter-Kind-Gruppen, der Jungschar und des Seniorenkreises finden auch die Proben des Kinderchors, des Lobpreisteams und des Posaunenchors im neuen Domizil statt.

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