Die Oberlandschulen verabschieden emotional ihren dritten Abiturientenjahrgang

"Offene Türen für alle Wege"

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Der bisher beste Jahrgang. Hinten v. li: Lehrer Jochen Kleinmond, Marie-Luise Schmid, Moritz Steinhart, Robinson Condini-Mosna, Sebastian Klein. Vorne v. li.: Schulleiterin Ingeborg Krabler, Nele Mitsdoerfler, Louisa Anger, Landa Breit, Natalie Käter, Ines Jakob, Charlene Niggl und Schulreferent Klaus Gast.

Weilheim – Festlich gekleidete junge Frauen und Männer, stolze Eltern, Umarmungen, gegenseitiges Schulterklopfen und hie und da einige Tränchen. Es war eine hoch emotionale Zeugnisübergabe für die zehn Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums am vergangenen Freitag in der Aula der Oberlandschulen.

„Sie waren unter den Ersten, die sich für unser 2010 gegründetes Gymnasium eingeschrieben haben und der dritte Jahrgang, der mit uns das Wagnis ‚Externen-Abitur‘ unternommen hat. Wir sind stolz auf euch“, eröffnete Schulleiterin Ingeborg Krabler.

Vor ihrer Festrede lockerte der in Film-Form gehaltene „Abi-Tour Rückblick“ aus Berlin die Stimmung bis zu Heiterkeitsausbrüchen auf. Die Abiturientengruppe amüsierte sich köstlich. In der folgenden, eher nachdenklich gehaltenen Rede der Schulleiterin, zog Krabler Vergleiche zwischen den Definitionen Familie und Schulfamilie, bei denen sie Ähnlichkeiten – gewachsene Beziehungen, kleine Auseinandersetzungen, Teilen von Freude und Trauer – im sozialen Bereich betonte. „Ihr habt es gut gemeistert. Mit der Hochschulreife in der Tasche stehen euch alle Türen nach oben offen. Alles Gute für euren weiteren Weg“, wünschte sie.

Grußwortredner Klaus Gast lobte in seiner Rede Schule und Schüler. Man könne nicht übersehen, was hier in fünf Jahren Gutes gewachsen sei. „Die heutige schulische Vielseitigkeit zum Erreichen eines Bildungsabschlusses gebe den Schülern die Möglichkeit, auf eigene Fähigkeiten zu setzen, sagte der Schulreferent. Sein Rat: „Ihr werdet auch in Zukunft weiter lernen müssen. Nehmt eure Chancen wahr“, appellierte Gast. Bei der Zeugnisübergabe inklusive roter Rose gab es für die Absolventen auch persönliche Worte. Die gab es im Gegenzug, verbunden mit kleinen Präsenten, auch für Lehrer und Schulleiterin.

„Ich werde nie Ihre Unterstützung vergessen. Das war wie in einer Familie“, beschrieb Natalie Käter ihre Eindrücke. Die Abiturientin wechselte nach dem Besuch der OLS-Wirtschaftsschule zum Gymnasialzweig und legte mit viel Fleiß – so Krabler – eine exzellente Leistung hin. Ihr nächstes Fleißziel ist ein Jurastudium in Regensburg.

Musikalisch begleitet wurde die Zeugnisübergabe durch die Familienband Kleinmond.

Von Georg Müller

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