Die Peißenberg Rockband "Attic" stellt sich vor

"Wir nehmen alles mit, was geht"

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Auch über Fotos verfügt die dreiköpfige Band aus Peißenberg bereits. V. li. Vincent, zweiter Sänger und Leadgitarrist; Michael, Schlagzeuger sowie Erik, erster Sänger und Rhythmusgitarrist.

Peißenberg – Die drei Bandmitglieder Erik (17), Vincent (18) und Michael (15) spielen zwar erst seit zirka April 2016 zusammen, verfügen aber jetzt schon über ein eigenes Managementteam. Mit Kreisbotenmitarbeiterin Sofia Wiethaler haben sie über die Gründung ihrer Band, ihren bekanntesten Song und ihre Zukunftspläne gesprochen.

Wie ist es zu der Gründung der Band gekommen?

Erik: „Vincent und ich machen schon seit Ewigkeiten zusammen Musik. Ich glaube seit der dritten oder vierten Klasse. Unsere erste Band hatten wir in der vierten Klasse, wir nannten uns ‚Peißenrocker‘ (lacht). Das hat sich aber verlaufen, weil wir alle auf verschiedene Schulen gegangen sind. Danach hat es lange gedauert, bis wir wieder miteinander Musik gemacht haben. Anfang 2015 haben wir uns dann wieder zusammengesetzt. Seit ungefähr April 2016 gibt es unsere jetzige Formation.“

Michael: „Ich bin durch Vincents Vater dazu gekommen, da der wusste, dass ich Schlagzeug spiele. Er hat mich vor einiger Zeit angesprochen. Aber das ist irgendwie wieder in Vergessenheit geraten. Dann hat er mich noch einmal gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit den zwei zu proben und wir haben einfach mal damit angefangen.“

Wie viele Auftritt hattet ihr schon?

Erik: „Zu zweit, also Vincent und ich, hatten wir ungefähr zehn. Als Band bis jetzt drei.“

Wie seid ihr an eure bisherigen Auftritte beziehungsweise an den kommenden gelangt?

Erik: „Teilweise durch Bekannte, wir haben zum Beispiel auf dem 50. Geburtstag von Vincents Mutter gespielt. Ein wichtiges Konzert im Jugendzentrum Peiting hat uns unser Gitarrenlehrer Max Pissarski aus Peißenberg verschafft. Das findet am Samstag, 17. September, statt. Außerdem suchen wir auf der Internetseite ‚backstagepro‘ nach passenden Auftrittsmöglichkeiten, die er uns empfohlen hat.“

Euer „größter“ Auftritt bisher?

Vincent: „Das war das Schulkonzert in Peißenberg mit so um die 80 bis 90 Zuhörer.“

Michael: „Bei dem Auftritt in Peiting werden es aber noch mehr sein, da dort noch zwei weitere Bands spielen.“

Habt ihr für diesen Abend etwas Besonderes geplant?

Erik: „Ja, wir wollen dort unsere neuen Songs spielen und vielleicht auch Merchandiseartikel, wie Feuerzeuge und T-Shirts, anbieten.“

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Erik: „Ganz grundsätzlich würde ich sagen Rock ‘n‘ Roll, aber auf modern gemacht.“

Vincent: „Ich finde, es hat auch etwas von den 1970ern.“

Gibt es Bands, die ihr euch zum Vorbild nehmt?

Erik: „Vincent und ich sind allem voran ganz große ACDC-Fans.“

Michael: „Im Prinzip hören wir alle die selbe Musik, die wir dann ab und zu auch covern. Wie von ACDC, Erik Clapton und Guns N’ Roses.“

Was sind eure Ziele als Band?

Erik: „Klar ist das Ziel, immer größer zu werden und mehr Leute zu erreichen.“

Michael: „Wir nehmen alles mit, was geht und spielen bei so vielen Konzerten wie möglich, aber wir machen vor allem Musik, weil wir Spaß daran haben.“

Erik: „Wir haben aber auch kleinere Ziele, wie das Aufnehmen einer eigenen CD, die im September entstehen soll. Dabei hilft uns unser Gitarrenlehrer, der sehr engagiert ist. Die Aufnahme können wir in seinem Proberaum machen. Wir wollen ungefähr 200 Stück herstellen lassen und diese auf unserer Facebookseite und unserer Homepage, die zirka in einem halben Jahr fertig sein soll, vertreiben.“

Was war euer bestes Erlebnis als Band?

Vincent: „Eigentlich, dass es von Anfang an funktioniert hat.“

Michael: „Bei der ersten Probe hat es schon geklungen, als ob wir öfter miteinander gespielt hätten.“

Wie oft probt ihr?

Erik: „Mindestens ein Mal in der Woche, wenn Ferien sind und wir alle da sind aber auch öfter.“

Wie hat es sich ergeben, dass ihr schon ein eigenes Managementteam mit einem IT-Spezialisten habt?

Erik: „Das ist eine coole Geschichte. Christopher Hesse (Manager) ist ein guter Kumpel von mir und war schon immer begeistert von uns. Da er aber leider kein musikalisches Talent hat (lacht), hat er eine andere Aufgabe bekommen. Bei der ist er auch total leidenschaftlich und engagiert dabei.

Von Technik verstehen wir alle nicht viel, ich kann gerade einmal einen Computer einschalten (lacht), deswegen haben wir Matthias Keis mit ins Boot geholt. Er beherrscht dieses Gebiet in Perfektion.“

Welcher ist euer bester Song beziehungsweise welcher hat am meisten Wiedererkennungswert?

(Alle lachen) Erik: „Was die Fans am meisten mitschreien ist das Lied ‚Fack Cinderella‘. Dazu gibt es auch ein Video, das in unserem Proberaum aufgenommen wurde und uns beim Spielen zeigt.“

Worum geht es in diesem Song?

Erik: „Ich weiß nicht, was uns durch den Kopf gegangen ist, als wir das Lied geschrieben haben. Das war allerdings an dem selben Tag, als wir uns ‚Attic‘ genannt haben, was ja übersetzt ‚Dachboden‘ heißt. Das zeugt auch nicht wirklich von Kreativität.“ (lacht)

Michael: „Eigentlich geht es um eine Frau. Eriks Englischkenntnisse waren damals aber wohl nicht so gut, deswegen hat er einfach Sätze aneinander gereiht, die nicht wirklich einen Inhalt haben.“ (lacht)

Erik: „Für solche komplett bekloppten Ideen stehen wir aber auch ein bisschen.“

Michael: „Mittlerweile ergeben unsere Songs aber mehr Sinn.“

Vielen Dank für das Gespräch.

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