"Aufbruch ist angesagt"

Der Leonhardi-Ritt hat in Peißenberg eine lange Tradition. Seit nunmehr 111 Jahren ziehen die Peißenberger auf ihren geschmückten Wägen und Pferden zu Ehren des heiligen Leonhardis durch den Ort. Auch am vergangenen Sonntagvormittag setzte sich eine prachtvolle Pferdewallfahrt mit 55 festlich geschmückten Wagengespannen und über 250 Rössern in Bewegung.

Zu Ehren des heiligen Schutzpatrons der Haus- und Hoftiere ging es vor mehreren tausend Zuschauern über die Ludwig- , Bach- und Hauptstraße sowie in einer Schleife über die Holzer- und Iblherstraße zur Maria-Aich-Kirche,. Dort zelebrierte Peißenbergs neuer Pfarrer, Christoph Leutgäb, die Pferdesegnung und den Festgottesdienst: „Aufbruch ist angesagt“, rief er den Gläubigen zu, denn nur so könnten die Menschen ihren eigenen Horizont erweitern. Die Leonhardifahrt, ergänzte Leutgäb, biete eine gute und symbolhafte Gelegenheit „im Einüben des Aufbruchs“. Nicht aufgebrochen, sondern heimgekehrt von den Koalitionsverhandlungen war am Sonntag Alexander Dobrindt. Nur wenige Meter hinter Vorreiter Thomas Bader nahm der Bundestagsabgeordnete in einer Ehrenkutsche neben Peißenbergs Bürgermeisterin Manuela Vanni und ihrem Stellvertreter Thomas Altendorfer Platz. Politische Differenzen gab es während der Leonhardifahrt nicht: „Wir haben keine Mauern gebaut“, scherzte Dobrindt nach der Kutschfahrt bei der Ankunft in Maria-Aich.

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