Rund 20 Teams bei Badewannenwettrennen in der Rigi Rutsch’n

"Neobros" schlägt alle

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Chaos am Start. Nicht nur die teilnehmenden Teams, sondern auch die Zuschauer hatten beim Badewannenrennen einen Riesenspaß.

Peißenberg – Wer schießt das schönste Elfmetertor im Wasser? Wer schafft am schnellsten die 50 Meter-Strecke in der Badewanne? Diese Fragen stellten sich vergangene Woche bei den Vorausscheidungen für die Europameisterschaften im Badewannenwettrennen in der Rigi-Rutsch`n.

Zwar zählte am Ende nur der Sieg, aber der Spaß für die teilnehmenden Teams und Zuschauer war einfach riesig. Die Moderatoren von Radio Oberland gaben im Rahmen des Sommerfestes ihr Bestes, um die Stimmung auf dem Wasser und in den Reihen der Zuschauer anzuheizen und hatten Erfolg damit. Die vier extra für das Rennen ausgestatteten Badewannen – „Modell Shopping Girl“, „Black-Pearl“, „Titanic“ und „Yogi Löw“ – hätten beim TÜV wahrscheinlich keine Chance gehabt. Sie zu beherrschen war schwierig, schon bei den Trainingsläufen wurde mehr unter als über dem Wasser gepaddelt. Körpergröße und Alter der jeweils aus Kapitän und Matrose bestehenden Besatzungen sicherten keine Vorteile, wie sich im Verlauf der Rennen immer wieder zeigte. Allein das ruhige Herangehen und gleichmäßige Paddeln brachte den Erfolg. 

Badewannenwettrennen

Enormen Spaß zwischen Vorlauf und Finale hatten auch die Teilnehmer der 1. Peißenberger Stadtmeisterschaft im Wasserelfmeterschießen. Hier galt es den Ball von einer schwimmenden Spezialmatte ins Tor zu befördern. Den Pokal erhielt Deniz (11), der per Applaus-Lautstärke zum Sieger gekürt wurde. 

Vor dem entscheidenden Badewannenwettrennen zeigte sich die Sonne. Vanessa ton Felde (14) und Sinan Ondörtoglu (12) vom Team „Neobros“ bewiesen Nervenstärke und zogen ihren Mitbewerbern davon. Sie freuten sich über die Einladung zum Finale der Europameisterschaft im niedersächsischen Badeland Wolfsburg am 20. und 21. September. Dort winken dem Sieger 2 000 Euro Preisgeld. Der zweite und dritte Platz wird mit jeweils 1000 und 500 Euro belohnt. 

Wie der Veranstalter des Wasserspektakels Rainer Braun von „Kids Events“ mitteilte, war die Resonanz in den Teilnehmerstädten riesig. Nach dem großen Erfolg bei der ersten Deutschen Meisterschaft 2013 sei eine Wiederholung auf europäischer Ebene klar gewesen. „Vielleicht gibt es 2015 eine Weltmeisterschaft“, orakelte er nach der Siegerehrung.

Von Georg Müller

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